Die Goethe-Institute, als „weltweit tätige Kulturinstitute der Bundesrepublik Deutschland“, wollen laut Selbstdefinition „ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben“ vermitteln. Daher wirft fernlokal einen kurzen Blick in einige Institutionen, um zu schauen, was das Goethe-Institut aktuell eigentlich so macht:
In China stehen architektonische Entdeckungen auf dem Programm: Mit „Peking Parkour“ soll Peking neu entdeckt werden. In der Veranstaltungsreihe werden Erlebnisse und Erfahrungen aus den einzelnen Stadtregionen in Zusammenarbeit mit Studio-X Beijing und der Graduiertenschule für Architektur, Planung und Erhaltung der Columbia Universität thematisiert.
In der namibianischen Hauptstadt Windhoek geben währenddessen die Massiven Töne ein Konzert und zwar auf dem musikalisch klingendem Gutenbergplatz.
In der brasilianischen Mega-Metropole Sao Paulo machen sich brasilianische Künstler in dem Projekt dESTElado ihre Gedanken zum Fall der Mauer. Zudem findet noch bis Ende November die Filmreihe „Weit über die Mauer hinaus“ statt. Die Auswahl der Filme soll laut Goethe-Institut eine Mischung aus „staatlicher Kunst und dem Underground“ darstellen. Neben den beim internationalen Publikum als Kultfilm gefeierten Good bye Lenin und Sonnenallee sind verschiedene Kurz- und Dokumentarfilme wie Gegenbilder – DDR Film im Untergrund 1983 – 1989 zu sehen.
Auch die chilenische Vertretung in Santiago zeigt eine Filmreihe zum Mauerfalljubiläum: \“Mauerfall\“ 1989 – 2009.
In New York stehen anstatt alter Mauerstücke neue architektonische Herausforderungen im Mittelpunkt. Joyce van der Berg setzt sich mit What Is Green Architecture? mit ökologischen Veränderungen auseinander. Das aktuelle Projekt der Landschaftsarchitektin, Neues Licht aufs Sperrgebiet, zeigt Perspektiven für den ehemaligen Grenzstreifen West-Berlins.
Mit For ever Müller erinnert das Goethe-Institut in Lyon an den Dramaturgen Heiner Müller mit Filmen und einer begleitenden Ausstellung.
In der polnischen Hauptstadt Warschau steht die Präsentation der Kunst- und Kulturzeitschrift Fair : Zeitung für Kunst und Ästhetik an. Grund ist ein achtseitiger Sonderteil über Warschau und „aktuelle Phänomene polnischer Kunst“ in der mittlerweile sechsten Ausgabe.
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Gustavo selbst sieht in Deutschland seine Zukunft, er sucht nach Arbeit – „egal wo“ – und möchte schnellstmöglich auswandern. Selbst sein Zeitgefühl ist schon auf die neue Wunschheimat eingestellt: Die Uhr auf seinem Handy zeigt fünf Stunden später an – Berliner Rhythmus statt Buenos Aires.








