Fernlokal

Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

Fernlokal-Reisetipp: Kostenlose Stadtführungen Rio de Janeiro

Unterwegs in Rio: Die „Roteiros Geográficos do Rio“der Universidade do Estado do Rio de Janeiro führen auch zu Orten abseits der klassischen Touristen-Pfade.

Das Projekt Roteiros Geográficos do Rio bietet kostenlose Stadtführungen durch Rio de Janeiro an, um den Cariocas bisher unbeachtete Aspekte ihrer Heimat zu vermitteln – aber auch Touristen dürfen sich den (portugiesischen) Spaziergängen anschließen, bei denen es um Geografie, Geschichte, Architektur, Religion, Kunst und Kultur geht:

„Os eventos descortinam a geografia, a história, a arquitetura, a religiosidade, as artes e a cultura, afora o cotidiano da cidade Maravilhosa de São Sebastião do Rio de Janeiro revelando seus meandros, gênese, expansão, simbologias e metamorfoses.“

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Fernlokal Soundtrack #8: „Rie Chinito“ von Perota Chingo

Zwei Stimmen, Gitarre, ein bisschen Lagerfeuer- und Sonnenuntergang-Sound: Julia Ortiz und Dolores Aguirre sind „Perota Chingo“ aus Argentinien, gerade in Chile unterwegs & im Netz fast überall.

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E-Lixo Maps: Digitales Recycling in Brasilien

Ein Internetdienst zeigt den Brasilianern an, wo sich der Elektromüll am schnellsten entsorgen lässt.

Kaputter Kühlschrank, alte CDs, Druckerpatronen oder Batterien: Damit die Brasilianer ihren Elektronikmüll nicht einfach auf die Straße stellen oder unter den Hausmüll mischen und der Weg zur nächsten Entsorgungs- oder Recycling-Sammelstelle schneller aufzufinden ist, hat das Instituto Sergio Motta sich einen digitalen Wegweiser ausgedacht.

e-Lixo: Moderne Müllentsorgung (Sreenshot)

Wer auf der e-Lixo Map anwählt, was genau er loswerden will, und seine Adresse eingibt, dem wird auf einer digitalen Karte der passende Sammelpunkt angezeigt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schüsse auf Sprayer

Riskante Kunst: In Kolumbien ist ein 16-jähriger Sprayer erschossen worden – und die Polizei versucht, den Fehler zu vertuschen.

Ein ganz normaler Streifzug durch die Nacht sollte es werden, im Norden von Bogotá wollten vier Freunde im August ein paar Mauern mit Graffiti verzieren – doch nur drei der Jugendlichen überlebten den Abend.

Als eine Polizeistreife die jungen Sprayer entdeckte, versuchten sie zu fliehen – dabei wurde der 16-jährige Kolumbianer Diego Felipe Becerra von einem Polizisten erschossen.

Einer der Freunde berichtete der kolumbianischen Wochenzeitung Semana zufolge, er habe sich nach Diego umgedreht und ihn am Boden liegen sehen: „Er rief mir zu, dass er seine Beine nicht mehr spürt.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Mist zu Gold

Der kleine peruanische Küstenort Paracas ist berühmt für seine Inseln voller Vögel – und deren Mist ist ein wertvolles Wirtschaftsgut.

Morgens um acht schießen die ersten Schnellboote voller Touristen an der Küste des Naturschutzgebietes von Paracas vorbei, vorbei an einem riesigen Abdruck, der in den Hang geritzt ist und aussieht wie ein überdimensionaler Kerzenleuchter oder ein Kaktus und um den sich verschiedene Mythen ranken, da niemand seine Herkunft kennt.

Wenn das Boot die Islas Ballestas erreicht, sind die Vögel und Seelöwen aber die größte Attraktion – das Boot treibt an schwarzen oder weißen Felsformationen vorbei, je nachdem, welche Farbe die dort sitzenden, nistenden Vögel haben, die das karge Gestein in lebendiges Gewimmel verwandeln.

„Die arbeiten gerade“, sagt der Touristenführer Louis aus Paracas und deutet auf ein paar Vögel, die gerade weiße Flecken gegen den steil abfallenden Felsen klatschen lassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fernlokal Karriere: Bloggen über Trachtenmode

Berichten aus der Welt der Lederhosen und Dirndl: Ein neues Onlinemagazin sucht eine/n Trachtenmodenblogger/in.

„Wir suchen für ein neues Online Magazin zum Thema Trachtenmode eine(n) Blogger(in), der/die mit Liebe zum Detail aus der Welt der Trachtenmode berichtet und mit unseren Lesern gemeinsam die Trends diskutiert. Weiterhin wird längerfristig auch die Betreuung der Facebook Fanpage zu Deinem Aufgabenbereich gehören.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Gacaca: Das Dorf als Richter

Justiz auf der Wiese: Die Gacaca-Gerichte haben in Ruanda zur Aufarbeitung des Völkermords beigetragen – sie sind aber auch umstritten.

Auf der Wiese setzten sich ruandische Dorfgemeinschaften schon in vorkolonialer Zeit zusammen, um Streitigkeiten um Land oder Vieh zu diskutieren und Täter und Opfer zu versöhnen. Gacacas, die kollektiven „Gras“-Gerichte im Freien, wurden in den letzten Jahren aber auch als ungewöhnliches Forum für die Aufarbeitung des Völkermords bekannt.

Gacaca - Gerichte auf Gras (Flickr/Problemkind)

Nach dem Bürgerkrieg und dem Genozid 1994 war die juristische Infrastruktur zerstört, die Gefängnisse völlig überfüllt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Übernachten im Flüchtlingslager

Das palästinensische Flüchtlingslager Dheisheh bei Bethlehem ermöglicht einen Einblick in den Alltag seiner Bewohner.

Einige Jugendliche machen neben der Hauptstraße Musik, vorbeifahrende Autos hupen, später dringt die ganze Nacht Musik durch die engen Straßen – in Dheisheh wird an diesem Abend die Hochzeit eines palästinensischen Pärchens gefeiert.

Am Anfang war es nur eine Zeltstadt, jetzt ist eine richtige kleine Stadt: Das Flüchtlingslager Dheisheh im Süden von Bethlehem ist längst nicht mehr die temporäre Siedlung, als die es anfangs gedacht war. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kurzfilmfestival in Rio de Janeiro

Zum 21. Mal veranstaltet Rio de Janeiro das internationale Kurzfilmfestival „Curta Cinema“. Zehn Tage präsentieren sich Filmemacher aus Rio, Brasilien und der ganzen Welt.

Ein Raunen geht durch die Masse als Beitrag vier beginnt: Nahaufnahme einer nackten Frau – nur ihre Beine sind sichtbar, während sie sich die Schnürsenkel um die weißen Rollschuhe bindet. Der Saal des historischen Kinos Odeon in Rios Zentrum ist zur Premiere der diesjährigen Kurzfilme aus Rio de Janeiro, dem „Lançamento Carioca“, vollständig besetzt. Die Filmemacher selbst erscheinen zur Vorstellung, um ihre drei bis zwanzigminütgen Filme vorzustellen.

Dabei variieren die Beiträge von der laienhaften Einpersonen-Geschichte „My Birthday-Party“ über einen einsamen Geburtstag während eines Auslandsaufenthaltes bis zum professionellen Crew-Stück wie „Os Sapos“ oder „As Heranças“, die zwischenmenschliche Beziehungen aufarbeiten. Zum Teil wirken die Filme sehr künstlerisch, ohne Dialog und Interaktion, dafür mit langatmigen Sequenzen.

Internationaler Wettbewerb

In der Gruppe internationaler Beiträge finden sich mehrere deutsche Filme. „Ausstieg“ – ein Monolog, gesprochen auf Bilder einer S-Bahnfahrt in Berlins Mitte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Grenzen – Call for Papers

An mexikanischen Grenzen sterben jährlich hunderte Menschen, an den Grenzen in den Köpfen scheitern Ideen. Grenzen schaffen Restriktionen, anderen bieten sie Schutz.

Wer oder was schafft Grenzen, was sind Grenzen – Chancen, Sicherheit oder Einschränkung? Das studentische Wissenschaftsjournal 360° ruft zum Schreiben. Der Call for Papers zum Thema „Grenzen“ ist dabei ganz bewusst offen gelassen. Alle Fachrichtungen dürfen sich präsentieren, Impulse geben und Forschungsergebnisse vorstellen.

Bis zum 20. November 2011 können Texte an einsendungen@journal360.de  geschickt werden.

Mehr Informationen gibt es auf www.journal360.de oder www.facebook.com/journal360.

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