Kohle aus Kolumbien, Parlament auf arabisch und die Geburt eines neuen Journalismus.
Im Bundestag kommen Themen zur Sprache, die in den Mainstreammedien kaum Platz finden. Drei Beispiele:
Schmutzige Kohle aus Kolumbien
Deutsche Kraftwerke arbeiten mit Energie-Mischungen. Die Rohstoffe stammen aus weniger entwickelten Ländern oder solchen die die Menschrechte nicht achten. Steinkohle wird unter anderem aus Kolumbien importiert. In den kolumbianischen Abbaugebieten werden jedoch oftmals weder ökologische noch menschrechtliche Standards eingehalten. “Es gibt keine Auflagen, die deutsche Kraftwerksbetreiber verpflichten würden, beim Import von Kohle auf die Einhaltung der Menschenrechte sowie Sozial- und Umweltstandards in den Herkunftsländern zu achten”, teilte jetzt auch die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit.
Politische Nachhilfe für arabische Revolutionäre
Die Revolution in den nordafrikanischen Staaten ist in Libyen angelangt. Wird auch dieses Land wie ein Stein in der Dominokette fallen? Die demonstrierende Bevölkerung wünscht sich den Abgang vom selbst ernannten Revolutionsfüher Gaddafi jedenfalls lautstark, auch wenn dieser Demonstrationen noch bestreitet, während die Menschen fast vor seinem Fenster stehen.
Der Bundestag ist der Meinung, die Menschen im Süden bräuchten jetzt Hilfe beim Aufbau neuer Strukturen. Den Rest des Beitrags lesen »
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