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Augmented Reality: Virtuelle Features für das SZ-Magazin

Touché: Das Magazin der Süddeutschen Zeitung hat sich als (m. E.) erstes deutsches Medium an Augmented Reality gewagt und unter anderem Sandra Maischberger sowie Lena Meyer-Landrut digital animiert.

Kein Blick in die Zukunft: Augmented Reality, die Erweiterung der realen Welt durch eine virtuelle Dimension, ist jetzt auch in der deutschen Medienwelt angekommen. Richtet der Leser sein Smartphone auf das aktuelle Print-Cover des Magazins der Süddeutschen Zeitung, dann nimmt Sandra Maischberger die Hände von ihrem Gesicht. Auch Lena Meyer-Landruts Interview ohne Worte wird durch Comic Sprechblasen ergänzt und weitere Bildwelten animiert. Das funktioniert natürlich nur, wenn der Nutzer sich vorher eine Applikation, Junaio, heruntergeladen hat.

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung hat damit einen Coup gelandet – schlicht, weil es eines der ersten AR-Beispiele im deutschen Raum geliefert hat. Spannend wird es jedoch in ganz anderen Bereichen, wenn es um mehr als Unterhaltung geht. Hält der Leser sein Smartphone in Berlin, Hamburg oder München hoch, weist ihm das Phone den Weg zu den Orten, die im Reiseteil der SZ vorgestellt werden. Eine ähnliche Art der Navigation per Smartphone bietet auch die kürzlich in Deutschland gestartete lokale Suchmaschine Yelp. Eine Applikation für New York zeigt zudem an, wo sich die nächste U-Bahnstation befindet – und weist den Weg dorthin.

Augmented Reality: Wegweiser durch die reale Welt (Bild: Flickr/EPaul)

Augmented Reality: Wegweiser durch die reale Welt (Bild: Flickr/EPaul)

Aber auch in Bereichen wie Forschung, Wirtschaft, Medizin wird Augmented Reality eine Rolle spielen und die Abläufe verändern. In mehreren großaufgelegten Public-Private-Forschungsprojekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird das Potential von AR analysiert. Auch für Bildungsmaßnahmen wird die Technologie eingesetzt: Archäologen haben in Basel ein altes Keltendorf virtuell auferstehen lassen; in Berlin kann man sich mit einer Applikation alte Schwarz-Weiß-Bilder über die Jetzt-Zeit legen lassen, um zu sehen, wie es früher ausgesehen hat. Forscher des Georgia Technology Institute arbeiten gerade daran, Augmented Reality in Google Earth zu integrieren, so dass die statischen Aufnahmen mit dynamischen Passanten, Autos, Szenen eines Fußballspiels und so weiter angereichert werden.

(sop)

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