Fernlokal

Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

Krampfadern und Kanzler

Geschwollene Adern, Biene Willie und eine Schrotflinte: Bilder helfen beim Lernen – zum Beispiel bei der Erinnerung an die deutschen Kanzler.

Die Frage nach der Abfolge der deutschen Kanzler ist theoretisch Grundwissen und auch bei Journalistenschulen ein beliebter Testbestandteil – praktisch fällt diese Herausforderung den meisten aber gar nicht leicht. Mit einem Trick wird das Gedächtnis angeblich in drei Minuten aufgefrischt:

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Sprechen Sie deutsch?

Ob in lokalen Gemeinschaften oder internationalen Gesellschaften – Sprache ist elementar für unsere Verständigung. Sprache ist immer auch ein Spiegel der Generationen und Personen, die sie benutzen und verändern. Eine neue Ausstellung des Goethe-Instituts setzt sich mit dem Wandel der deutschen Sprache auseinander.

Sprache ermöglicht Kommunikation. Kommunikation ist grundlegend für soziale Kontakte und somit eines der wichtigsten Bestandteile menschlichen (Zusammen)Lebens.

Deutsch rangiert zwar nur auf dem zehnten Platz der Weltsprachen. Aufgrund Deutschlands zentraler Position innerhalb der EU und der Anerkennung als Industrie- sowie historischer Kulturnation erhält die deutsche Sprache dennoch internationale Bedeutung. Auch im alltäglichen Sprachgebrauch findet sich weltweit manch deutscher Ausdruck wieder. Wörter wie Zeitgeist, Kitsch oder Strudel werden in vielen Sprachen unverändert übernommen. Und: Sie sind beliebt.

Das Goethe-Institut widmet der deutschen Sprache eine neue Ausstellungsreihe: „man spricht deutsch“, die in Städten wie Lissabon, Taschkent oder Tiflis gezeigt wird. Die erste Station ist Paris. Formen der Politischen Propaganda, Jugendsprachfragmente und Elememte der Werbesprache sind ab Januar in der französischen Hauptstadt zu sehen.

(jja)

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Momentaufnahme: Deutsch im Copyshop

In Buenos Aires gibt es viele Copyshops. Im Bezirk Caballito treffen wir den Ladenbesitzer Felix, der in gebrochenem Deutsch, aber höchst erfreut über seine deutschen Kunden, kleine Familiengeschichten erzählt.

Er selbst wurde in Frankfurt/Main geboren, seine Eltern wanderten in Kriegszeiten nach Argentinien aus. Seine Sprache  zeigt deutliche Lücken in Grammatik und Vokabularium; hin und wieder helfen spanische Einwürfe, den Satz zu vervollständigen. Denoch freut er sich, fast vergessene Erinnerungen aufleben zu lassen. Es scheint als stellte die deutsche Sprache nicht nur ein Kommunikationsmittel dar, sondern gleichzeitig eine Projektion emotionaler Erfahrungen und ein Blick in die Vergangenheit, die das Leben in Buenos Aires, an der Straßenecke im Copyshop kurzzeitig in den Hintergrund geraten lassen.

Sein Sohn hat keine Verbindung mehr noch irgendein Interesse an den deutschen Wurzeln Felix. Deutsch wollte er auch nicht lernen.

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