Fernlokal

Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

Open Source gegen die Krise

Portugal nutzt die Finanzkrise zur Modernisierung – und stellt die Behörden auf Open Source Software um.

Im Namen der Finanzkrise wurden und werden immer wieder Sparmaßnahmen durchgesetzt, die die Möglichkeiten eines Landes eher beschneiden, das Tief zu überwinden – eine Krise kann aber auch ein Treiber für sinnvolle Reformen sein.

Portugal hat im vergangenen Jahr ein Gesetz verabschiedet, das die Einführung offener Standards festlegt – in Zukunft sollen die portugiesische Behörden mit Open Document Format (ODF) an editierbaren Dokumenten arbeiten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Discover Football, zweite Runde

2011 treffen sich auf Berliner Rasen erneut Frauenmannschaften aus aller Welt, die nicht nur gut kicken, sondern entweder sozial engagiert und/oder sozial benachteiligt sind.

Durch den Dokumentarfilm „Football Under Cover“ wurde die Multikulti-Frauenmannschaft des türkischen Vereins AL-Dersimspor in Kreuzberg über Berlin hinaus bekannt: Die Fußballerinnen hatten 2006 ein Spiel gegen die iranische Frauennationalmannschaft arrangiert – das erste gegen ein ausländisches Team seit 1979. Valerie Assmann,  Rechts-Außen-Spielerin bei Dersimspor, berichtete auf Fernlokal von diesem utopischen Moment.

Valerie Assmann: "Es zählt nicht nur der Fußball" (Foto: Fernlokal)

Valerie Assmann: "Es zählt nicht nur der Fußball" (Foto: Fernlokal)

Im vergangenen Jahr haben die Fußballerinnen dann erstmals ein internationales Match auf deutschem Rasen initiiert und mehrere Frauenmannschaften  zum Frauen-Fußball-Festival „Discover Football“ nach Berlin geladen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bunte Entwürfe für die Zukunft

Bei „La Silhouette“ gestalten junge Migrantinnen Mode – und ihr Leben. Jetzt hat das Atelier den Bayerischen Integrationspreis gewonnen.

Knapp 50 Betriebe hat Marlen abgeklappert, vier pro Tag. Auf schriftliche Bewerbungen hatte die Irakerin nur Absagen erhalten, deshalb lief sie durch München, von Laden zu Laden, um nach einer Ausbildung zur Friseuse, Schneiderin oder Verkäuferin zu fragen. Marlen konnte nach ihrem Hauptschulabschluss einfach keine Arbeit finden und musste als Ein-Euro-Jobberin Vogelfiguren und Engel aus Holz herstellen oder Möbel schleppen. Ein älterer Mann in einer Änderungsschneiderei machte sie bei ihrer Tour durch München auf „La Silhouette“ aufmerksam, eine kleine Maßschneiderei in München-Haidhausen.

Jetzt ist Marlen eine von 19 jungen Frauen aus Ländern wie Somalia, Nigeria, Irak, Afghanistan, Türkei oder Äthiopien, die in dem Mode-Atelier eine Ausbildung zur Damenschneiderin machen. Die 21-Jährige ist mittlerweile im zweiten Lehrjahr und hat vor kurzem ihre Zwischenprüfung bestanden. Sie liebt es, mit Mode, Farben und Stoffen zu arbeiten – vor allem aber hat sie endlich eine berufliche Perspektive. Den Rest des Beitrags lesen »

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FCP-Programm: Journalistenstipendium für Finnland 2010

Finnland lädt im Rahmen des Journalistenstipendiums „FCP – Foreign Correspondents‘ Programme“ junge Journalisten von 20 bis 25 Jahren zum 19. Mal zu einer Pressereise ein. Der finnische Aufenthalt im Aug bietet Kultur, Wirtschaft und Politik sowie eigene Recherchemöglichkeiten.

Junge Journalisten, die zwischen 20 und 25 Jahre alt und der englischen Sprache mächtig sind,  gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben oder kurz vor dem Studienabschluss in Journalismus/Kommunikationswissenschaft stehen, können sich um ein Stipendium im Rahmen des 19. Auslandsjournalistenprogramm in Finnland im August 2010 bewerben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Buenos Aires – Willkommen in Europa?

Zwischen Pampas und Regenwald, Zuckerhut und Straßenkindern: Von unserem Streifzug durch Lateinamerika und unseren Erlebnissen aus Städten wie Buenos Aires, Rio de Janeiro oder Santiago de Chile berichten wir ab sofort jede Woche im respect-Blog. Die erste Reise-Impression handelt von der Ankunft in Buenos Aires – das schon fast ein wenig zu europäisch wirkt.

Buenos Aires ist kein Kulturschock. Straßenzüge, die an Madrid oder Paris erinnern, ein Netzwerk italienischer Heladerias (Eiscafés) und Pizzerien, eine der letzten deutschsprachigen Zeitungen im Ausland: In der argentinischen Hauptstadt finden sich überall Fragmente europäischer Kultur. Die Einwanderungswellen aus Italien und Spanien, aber auch Deutschland und Frankreich haben Stadtbild und Lebensstil der Argentinier geprägt. Dennoch ist die Stadt am Rio de la Plata kein Klein-Europa – zum Glück findet sich auch lateinamerikanisches Flair. Mehr Impressionen auf respect.de.

Innenhof des Präsidentenpalastes "Casa Rosada"

Buenos Aires

La BocaBuenos AiresP1050284

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Thematisches

Kulturhauptstädtisches: Fernlokal bei Zwanzig10

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