Fernlokal

Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

Online-Redakteur_in für deutsche Botschaft in Mexiko

Die deutsche Botschaft in Mexiko City sucht eine_n Redakteur_in für das Deutschlandzentrum für Lateinamerika

Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Mexiko-Stadt sucht zum 15.02.13 eine Redakteurin/einen Redakteur für das Deutschlandzentrum für Lateinamerika.

Das Deutschlandzentrum ist eine Einrichtung des Auswärtigen Amts und dient zur Veröffentlichung von Nachrichten und Informationen über Politik, Wirtschaft, Kultur, Technik und Soziales aus Deutschland im spanischsprachigen Lateinamerika. Die Bericht werden auf der Webseite http://www.alemaniaparati.diplo.de veröffentlicht. Die Besucherzahl beträgt rund 150.000 monatlich. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Kinder-Killer

Waffen, Drogen, Geld und Macht: In Mexiko steigen immer mehr Kinder und Jugendliche ins Kartellgeschäft ein.

Gerade einmal 14 Jahre war Edgar Jiménez Lugo alt, als er im vergangenen Dezember verhaftet wurde – der mexikanische Teenager mit den krausen braunen Haaren hatte bereits vier Menschen ermordet, mindestens. Fotos von seinen Folteropfern hatte er auf seinen beiden Handys gespeichert.

Eine ziemlich blutige Bilanz für einen 14-Jährigen, doch Edgar Jiménez Lugo ist kein Einzelfall in Mexiko. Immer mehr Kinder und Jugendliche erledigen Jobs für Kartelle – von Drogenverkauf über Botengänge bis zu Mordaufträgen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Zeugen der Gewalt

Der Drogenkrieg in Mexiko kostet Tausende von Menschenleben. Wer darüber berichtet, wird selbst zur Zielscheibe.

Wenn Lucy Sosa sich durch die Bildergalerie ihres Mobiltelefons klickt, sieht sie keine Kinder, Tiere oder Urlaubsfotos, sondern ermordete Jugendliche, die mit verdrehten Körpern auf einer staubigen Straße liegen. Oder einen Mann in einer Blutlache. Alltag in Ciudad Juárez, der gefährlichsten Stadt Mexikos: „Wir finden jeden Tag drei oder vier Tote“, sagt Sosa abgeklärt, während sie die Fotos betrachtet.

Polizeireporterin Lucy Sosa: Tödlicher Job

Als Polizeireporterin der Lokalzeitung „Diario de Juárez“ hat die 41-Jährige schon viel gesehen. Die vergangene Woche begann mit zwei Männerleichen – gefesselte Hände, Folterspuren, Plastiksäcke über dem Kopf. Den Rest des Beitrags lesen »

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Soziales Engagement im Drogenkrieg

Lisa Zeidler und Sandra Wienand haben die Situation von Menschenrechtsorganisationen in Kolumbien und Mexiko erforscht.

Drogen begegneten Lisa Zeidler und Sandra Wienand gleich am ersten Tag in Bogotá, der ehemaligen kolumbianischen Drogenwelthauptstadt: Als sie in einem kleinen Laden Wasser kaufen wollten, schwankte ein Kolumbianer mit einem weißen Tütchen voller Kokain hinein und ließ es sich von der Ladenbesitzerin aufschneiden.

Kolumbianischer Alltag, für die deutschen Studentinnen skurril. Neun Wochen lang sind die beiden durch Mexiko und Kolumbien gereist – kein Urlaubstrip, sondern ein Forschungsaufenthalt. Sandra, 24, und Lisa, 25, haben für ihre Masterarbeit Interviews mit Vertretern von Menschenrechtsorganisationen geführt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Oaxaca: Revolution auf der Straße

Steinewerfer, Masken, Totenköpfe: In der Street-Art von Oaxaca spiegeln sich mexikanische Politik und Kultur.

Neben einer Kirche im spanischen Kolonialstil springen Skater über Treppen und feilen an ihren Tricks, an den Wänden kleben ein gelb-schwarzes Zebra und einige Sticker.

Gerade einmal 300.000 Einwohner hat Oaxaca, die Hauptstadt des gleichnamigen mexikanischen Bundesstaates – und doch ist Street-Art hier an jeder Straßenecke präsent und verhältnisweise häufiger zu sehen als in der riesigen Metropole Mexiko City.

Kreative Vielfalt

Viele der knallbunten Häuserwände Oaxacas sind mit Tags verziert oder auch mit unschönen Schriftzügen vollgeschmiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Oaxaca nach den Protesten

Schöne Farben, Straßenleben, indigene Armut und viel Kultur.

Oaxaca ist, zumindest nach der sonnigen Insel-Atmosphäre in Puerto Escondido, erstmal eine ziemlich schlecht riechende Stadt. Die Dunstglocke aus Abgasen und Hitze, die über den vielen flachen, knalligbunten Häusern liegt, gibt den Blick auf die Bergketten rund um Oaxaca erst am Abend frei.

Proteste gegen Korruption und Armut

Die Hauptstadt des gleichnamigen Bundestaats ist vor allem aber eine Stadt, die lebendig ist, die schöne Farben hat und in der viel passiert. Die Proteste von 2006 und 2007 sind auf den ersten Blick nicht mehr spürbar – vor fünf Jahren hatten sich von Akademikern ausgehende Demonstrationen gegen niedrige Löhne zu einer Protestwelle einer breiten Koaliton sozialer Bewegungen gegen Korruption und die Politik von Ulises Ruiz, den Gouverneur von Oaxaca, ausgeweitet.
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Acapulcos Abstieg

Endlose Bucht, Nachtleben und Hunderte von Hotels: Doch Acapulco hat Glanz verloren.

Acapulco, in den Sechzigern und Siebzigern die „Perle des Pazifik“, Urlaubsdomizil von Stars wie Elvis Presly, Politpromis wie den Kennedys und Möchtegernsternchen, ist inzwischen vor allem Reiseziel für die mexikanische Mittelklasse sowie der Mexikaner aus dem Umland.

Auch Aussteiger vor allem aus den USA und Kanada und schubweise internationale Touristen, deren hochhausgroßes Kreuzschiff im Hafen vor Anker liegt, treiben sich in der Strandstadt herum.

Gewehr im Anschlag

In den Neunzigern führten Umweltverschmutzung und Kriminalität zum Niedergang der Touristenhochburg – ganz sauber scheint das Wasser vor allem in Hafennähe tatsächlich nicht.

Auf den Straßen patroulliert mittlerweile auch Bundespolizei, in schwerer Ausrüstung auf den Ladeflächen schwarzer Jeeps stehen drei, vier, fünf Männer mit Maschinengewehren im Anschlag. Den Rest des Beitrags lesen »

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„El Narco no hay fronteras“

Ein Zimmer, ein Killer: In dem Dokumentarfilm von Gianfranco Rosi erzählt ein Mexikaner von Kidnapping, Folter, Mord und seinem Leben für ein Kartell.

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Thematisches

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