Fernlokal

Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

Open Source gegen die Krise

Portugal nutzt die Finanzkrise zur Modernisierung – und stellt die Behörden auf Open Source Software um.

Im Namen der Finanzkrise wurden und werden immer wieder Sparmaßnahmen durchgesetzt, die die Möglichkeiten eines Landes eher beschneiden, das Tief zu überwinden – eine Krise kann aber auch ein Treiber für sinnvolle Reformen sein.

Portugal hat im vergangenen Jahr ein Gesetz verabschiedet, das die Einführung offener Standards festlegt – in Zukunft sollen die portugiesische Behörden mit Open Document Format (ODF) an editierbaren Dokumenten arbeiten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Politik-App: Mein Nachbar, der Demokrat

Gefallen oder Gefahr? Eine neue Wahlkampf-App der amerikanischen Demokratischen Partei zeigt an, wo Gesinnungsgenossen wohnen.

Obamas Partei hat mit der Entwicklung einer neuen App für den Wahlkampf mal wieder Netzaffinität bewiesen: Auf einer Google-Map wird dem Symphatisanten sein eigener Standpunkt angezeigt – und sämtliche andere Anhänger der Demokraten in der Nachbarschaft, mit Vornamen, abgekürztem Nachnamen, Geschlecht und Alter.

Alles blau: Wahlkampf-App zeigt Wähler der Demokraten an

Alles blau: Wahlkampf-App zeigt Wähler der Demokraten an

Längst ist auch das Politische öffentlich. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fernlokal-Wochenschau: Revolution im Nahen Osten und die Macht der Maras

Was alles passiert: Revolution in Ägypten, der Aufstieg der Maras in Zentralamerika und das Märchen vom Digitalen Radiergummi.

Proteste in Ägypten (Foto: mcgilldaily/Flickr)

Proteste in Ägypten (Foto: mcgilldaily/Flickr)

Offline-Revolte in Ägypten

Vor wenigen Tagen hielten viele Experten es noch für unwahrscheinlich, dass die tunesische Revolution sich auf andere arabische Regimes auswirkt, inzwischen protestieren auch Bürger in Ägypten und dem Jemen. Die Kommunikation und Koordination über das Internet hat dabei besonders für die junge Generation eine große Rolle gespielt.

Ägypten hat aber auch gezeigt, wie plötzlich sich ein Land aus der Netzwelt verabschieden kann und Verbindungen blockiert. Einige Videos und Nachrichten aus den ägyptischen Straßen schaffen es dennoch ins Netz und sind unter anderem bei Global Voices zu sehen. Weitere interessante Links via Netzpolitik.org. Wieso vor allem Israel den Rücktritt der ägyptischen Regierung fürchtet auf Haaretz.com.

Macht der Maras

taz-Korrespondent Toni Keppeler erzählt in einem gut recherchierten Artikel in der aktuellen sonntaz (und in stark gekürzter Form im Netz) von der Entwicklung der Maras von losen Post-Bürgerkriegs-Jugendbanden bis zu straff organisierten, mächtigen kriminellen Netzwerken. Den Rest des Beitrags lesen »

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Valentin Tomaschek über das Politcamp10: „Euphorie verflogen“

Politik traf Web 2.0:  Am letzten Wochenende haben Internetexperten, Medienmenschen, Politiker und Interessierte beim Politcamp10 über Themen wie Netzpolitik, Online-Wahlkampf, Medienkompetenz, Soziale Netzwerke und eGovernment diskutiert. Valentin Tomaschek hat die Veranstaltung organisiert. Ein Interview über die Politik 2.0-Euphorie und wieso er vielleicht doch lieber Briefmarken sammeln sollte.

Das Politcamp2010 ist vorbei. Dein Fazit?

Der unglaubliche Stress hat sich mal wieder gelohnt. Ich bin kein Statistikfan, aber wenn ich mal die Steigerung in Zahlen ausdrücken würde, käme überall ein Plus bei raus. Mehr Teilnehmer. Mehr Themen. Mehr Sessions. Mehr Mandatsträger. Mehr Presseecho.

Onlinewahlkampf, Netzsperren oder eGovernment – Die Themen waren ähnlich wie 2009. Was gab es Neues in diesem Jahr?

Das kann ich selbst so gar nicht beantworten, denn während der zwei Tage konnte ich als Veranstalter selbst leider nur eine einzige Session verfolgen. Ich denke aber, dass die Diskussionen besonders in den eher kleinen und intimeren Sessions durchaus konstruktiv waren. Oft geht es bei solchen Zusammenkünften ja mehr um die Randgespräche die mal zwischendurch beim Kaffee geführt werden. Von diesen konnte man viele beobachten. So stand beispielsweise der MdB Manuel Höferlin von der FDP noch lange nach Schluss am Sonntag mit einigen Interessierten zusammen und diskutierte.

Valentin Tomaschek beim Politcamp10 (Foto: flickr/Mr. Topf)
Valentin Tomaschek beim Politcamp10 (Foto: flickr/Mr. Topf)

Ist die Euphorie bezüglich Politik 2.0, die im letzten Jahr auf dem Politcamp zu spüren war, vorbei?

Ja, die ist zum Glück verflogen. Es wurde sehr deutlich, dass eine vernünftige und konstruktive Netzpolitik einfach verdammt viel Arbeit bedeutet und das wir nicht mal eben so Probleme beseitigen können. Manchmal hatte man den Eindruck, dass dies einige vom PolitCamp erwartet haben, aber wir haben leider immer noch sehr viele Vorurteile auf beiden Seiten. Es hat sich aber schon sehr viel getan und die Gesprächsbereitschaft auf Seiten der Politik ist definitiv da. Dies sollte genutzt werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Markus Beckedahl über die Zeit nach dem Onlinewahlkampf

Der Wahlkampf in Deutschland wurde im letzten Jahr erstmals auch auf Online-Kanälen geführt. Was passiert nun nach den Wahlen? Wie nachhaltig nutzen Politiker die Potentiale des Web 2.0.? Politikblogger Markus Beckedahl über politische Aktivitäten im Internet.

Im Sommer fast ein Jahr: Der deutsche Wahlkampf, der mit hoher Aufmerksamkeit für die Aktivitäten der Politiker im Netz verbunden war, ist monatelang her – was hat sich seitdem verändert?

Die Parteien haben ihre Aktivitäten im Netz zurück geschraubt. Das hängt
vor allem damit zusammen, dass es im Wahlkampf in der Regel mehr
finanzielle Ressourcen gibt, um Öffentlichkeitsarbeit zu machen.

Bei den Politikern sind vor allem drei Trends zu beobachten: Die einen haben
soziale Medien in ihre Arbeit integriert und berichten kontinuierlich
selbst über Twitter, Facebook oder vereinzelt auch Blogs. Viele lassen
das von ihren Mitarbeiter erledigen. Und andere wiederum haben ihre
Netz-Aktivitäten weitgehend eingestellt und konzentrieren sich auf das
Einstellen von Pressemitteilungen.

Wie entscheidend war der Online-Wahlkampf für die Wahlergebnisse?
Der Online-Wahlkampf war noch nicht ausschlaggebend für den Wahlsieg.
Aber zwei Prozent für die Piratenpartei wären ohne Internet nicht möglich gewesen.

Markus Beckedahl

Markus Beckedahl

Haben die Politiker Social Media nur mit Blick auf den Wahlkampf genutzt und danach schlagartig aufgegeben?

Bei vielen ist dies bemerkbar. Andere haben aber Gefallen an sozialen
Medien gefunden und diese in ihre Arbeit integriert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Thematisches

Kulturhauptstädtisches: Fernlokal bei Zwanzig10

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