Fernlokal

Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

Die Goethe-Schau

Die Goethe-Institute, als  „weltweit tätige Kulturinstitute der Bundesrepublik Deutschland“, wollen laut Selbstdefinition „ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben“ vermitteln. Daher wirft fernlokal einen kurzen Blick in einige Institutionen, um zu schauen, was das Goethe-Institut aktuell eigentlich so macht:

In China stehen architektonische Entdeckungen auf dem Programm: Mit „Peking Parkour“ soll Peking neu entdeckt werden. In der Veranstaltungsreihe werden Erlebnisse und Erfahrungen aus den einzelnen Stadtregionen in Zusammenarbeit mit Studio-X Beijing und der Graduiertenschule für Architektur, Planung und Erhaltung der Columbia Universität  thematisiert.

In der namibianischen Hauptstadt Windhoek geben währenddessen die Massiven Töne ein Konzert und zwar auf dem musikalisch klingendem Gutenbergplatz.

In der brasilianischen Mega-Metropole Sao Paulo machen sich brasilianische Künstler in dem Projekt  dESTElado ihre Gedanken zum Fall der Mauer. Zudem findet noch bis Ende November die Filmreihe „Weit über die Mauer hinaus“ statt. Die Auswahl der Filme soll  laut Goethe-Institut eine Mischung aus „staatlicher Kunst und dem Underground“ darstellen. Neben den beim internationalen Publikum als Kultfilm gefeierten Good bye Lenin und Sonnenallee sind verschiedene Kurz- und Dokumentarfilme wie Gegenbilder – DDR Film im Untergrund 1983 – 1989 zu sehen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ruhm & Ehre: Tschiffely’s Ritt nach New York

Evita und Maradona kennt man noch, vielleicht auch den argentinischen Literaten Borges und den Tango-Star Gardel. Aber Aimé Félix Tschiffely? Der in der Schweiz geborene Argentinier legte auf dem Pferderücken 1925 die unglaubliche Strecke von 10.000 Meilen zurück – von Buenos Aires bis nach Washington.

Tschiffely wurde 1895 in Bern geboren und verließ die Schweiz als junger Lehrer. Von den Ranchern und Gauchos der argentinischen Pampa, mit denen er sich anfreundete, lernte er viel über Pferde. Dennoch war er kein versierter Reiter als er beschloss, die Reise anzutreten, die ihm Weltruhm bescheren sollte – und von der ihm von allen Seiten abgeraten wurde.

Wilder Ritt - von Argentinien nach New York

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Eine Woche New York, New York

Irgendwie ist diese Stadt nicht fremd. Alles scheint schon einmal gesehen, gefühlt und gelebt und dennoch ist es ein ganz wunderbares Gefühl, tatsächlich im Central Park zu liegen, umgeben von den gigantisch wirkenden Wolkenkratzern, die schwarzen Teens in ihren XXL-T-Shirt zu Ghettoblastern in der U-Bahn rappen, Gospel singen oder Percussion zelebrieren zu hören, die gelben Cabs und blauen Cops zu sehen, die zahlreichen Feuertreppen, die dampfenden Gullideckel – auch im Sommer.

Mittlerweile bin ich auch auf den New Yorker Stil umgestiegen: nicht mehr auf hohen Schuhen zur Arbeit laufend, sondern in Sneakers, der Rest in Kostüm, die Hose in den Socken, um dann nach der Sicherheitsschleuse in die High Heels zu schlüpfen. Hin und wieder bietet sich auch eine Kombination aus oberer Hälfte Business-Stil und die andere in Jeans an – sofern der Weg zur Arbeit nicht 20 Blocks innerhalb Manhattans beträgt, sondern in Brooklyn angetreten wird, denn das bedeutet diverse Subways zu nehmen, um zur Arbeit zu gelangen. Bei den höllischen Temperaturen der Subway-Tunnel ist ein Kleiderwechsel empfehlenswert.

Stadt der Gegensätze

Egal wie viel Zeit der Einzelne in New York verbringt, er kann die Stadt nicht verlassen, ohne einmal die Brooklyn Bridge zu überqueren, zumindest auf ihr zu stehen. Die Brücke zählt nicht nur zu den ältesten der Stadt und den gesamten USA, sie ist ein architektonisches Meisterwerk und ein ganz anschauliches dazu. Während im unteren Teil der Hängebrücke Automassen auf sechs Spuren zwischen den Bezirken hin- und herrauschen, können Fußgänger und Radfahrer auf dem oberen Wegen fast ungestört die Stahlseile und neugotischen Symmetriekonstruktionen bewundern und einen Ausblick auf die faszinierende Skyline New Yorks genießen.

Brooklyn Bridge

Fern jeder ästhetischen Elemente hat die Brooklyn Bridge einen ganz anderen soziokulturellen Charme. Wer den Berliner Prenzlauer Berg mit dem Berliner Bezirk Wedding vergleichen kann, der hat eine Vorstellung des Perspektivenwechsels der einzelnen Stadtteile, die die Brücke miteinander verbindet. Von Brooklyn aus überschreitet man den East River und gelangt ins südliche Herz Manhattans.

Während der Café latte in den allgegenwärtigen Starb…-kaffeeketten drei bis vier Dollar kostet, ist ein coffee in Brooklyn Downtown auf der anderen Seite für 85 Cent zu bekommen, jedoch auch nur wenn Kenntnisse des Spanischen angewendet werden. Selbst an der Grenze zu Manhattan finden sich viele Menschen, die zu den 1,4 der circa acht Millionen New Yorker gehören, die der englischen Sprache nicht mächtig sind und ihre kleinen Grillbuden und Imbisse auf acht Quadratmetern führen können, ohne Englisch sprechen zu müssen.

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Thematisches

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