Fernlokal

Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

Hebräisches Mysterium: Trial and Error

Faszinierende, fremde Zeichenwelt: Hebräisch ist eine Herausforderung. Die Entschlüsselung stellt sich in Israel noch komplizierter dar als in Russland.

Wer des hebräischen Alphabets nicht mächtig ist, fühlt sich in Israel ins Staunen zurückversetzt. Die ungewohnten Codierungen überziehen die Stadt wie ein mysteriöses Relief. Bei der Reise nach Israel stellt sich ein anderes Gefühl der Fremdheit ein als in Argentinien, Frankreich oder Dänemark – ähnlich wie in Russland mit den kyrillischen Buchstaben.

Zwar gehören die unbekannten Zeichen schnell zum Alltagsdekor, doch wer das Schriftbild entschlüsseln möchte, wird vor eine spezielle Herausforderung gestellt: Vokale werden im Hebräischen nicht oder nur sehr selten geschrieben, die 22 Buchstaben des Alpahabets sind damit eine Art Lückentext. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fiktiver TV-Beitrag: Georgien in Flammen – Moderator kann sich Zustände „lebhaft vorstellen“

Ein fiktiver Fernsehbeitrag über den Einmarsch russischer Truppen hat in Georgien Panik ausgelöst. In einer RadioEins-Sendung geht der Beitrag unter zwischen Pop-Musik und Hinweisen zum sicheren Motorradfahren. Eine Momentaufnahme aus der Medienwelt gefischt.

In Georgien wurde ein Fernsehbeitrag gesendet, der den Einmarsch russischer Truppen, brennende Häuser und Verletzte darstellte. Es wird behauptet, Präsident Saakaschwili sei getötet worden. Was die meisten Zuschauer nicht wussten: Der 25-minütige Beitrag war fiktiv. Er wurde von einem Sprecher kurz an- und abmoderiert und dann aus Archivbildern aus dem Jahr 2008 des russisch-georgischen Konfliktes zusammengestellt. In der georgischen Bevölkerung soll Panik ausgebrochen sein. Die Moskau-Korrespondentin Heide Rasche berichtete beim rbb-Sender RadioEins von Hamsterkäufen an Tankstellen, Schlangen an Geldautomaten, zahlreichen Herzinfarkten und dem Zusammenbruch des Mobilfunknetzes.

„Lebhaft“ vorstellbare Panik

Matthias Hanselmann von RadioEins führt in der Sendung Radio Eins am Vormittag ein Gespräch mit der Moskau-Korrespondentin und kommentiert mit „das kann man sich lebhaft vorstellen“ und verabschiedet die Korrespondentin nach einer kurzen Inhaltszusammenfassung mit einem fröhlichen „Tschüüß“. Es mag der letzte Beitrag in seiner Sendung gewesen sein und er als Moderator auch eher auf den Redaktionsablauf fokussiert. Dennoch wäre eine etwas seriösere oder interessierte Haltung angebracht gewesen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Moskau in Bildern

Moskau, russische Hauptstadt, faszinierende Millionenmetropole zwischen Kommerz und Kommunismus. Einige Impressionen in Bildern.

Basilius-Kirche: Schönste Kirche der Welt
Moskau: Red Square

Moskau: Red Square (Foto: fernlokal)

Moskau: Galerie Art4ru im Arbat

Moskau: Galerie Art4ru im Arbat (Foto: fernlokal)

Moskauer Metrostation: Paläste fürs Volk

Moskauer Metrostation: Paläste fürs Volk (Foto: fernlokal)

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Typisch Moskau I: Einheitsfarben und russische Freundschaft

Typisch Moskau – und so gar nicht deutsch. Während eines deutsch-russischen Nachwuchsjournalistenkongress in Moskau sind uns viele Eigenheiten aufgefallen.

Einheitsfarbe
In Moskau sind alle Karossen grau: Ob Luxus-Limousine, der unter Obst und Gemüse ächzende Lada oder eines der vielen ausländischen Modelle mit verdunkelten Scheiben – eine Staub- beziehungsweise Schmutzschicht demokratisiert die russischen Autos. Die Schmutzpartikel  setzen sich auf allen Wägen ab. Der Kampf gegen den Dreck ist Sisyphusarbeit, zumindest spülen die verdreckten Wägen und Nummernschilder Strafgelder in die Stadtkasse.

Einheitsfarbe (Foto: fernlokal)

Unbekannte Zeichenwelt
Wer des russischen Alphabets nicht mächtig ist, fühlt sich in Moskau ins Staunen zurückversetzt. Die ungewohnten Codierungen überziehen die Stadt wie ein mysteriöses Relief. Bei der Reise nach Russland stellt sich ein anderes Gefühl der Fremdheit ein als in Argentinien, Frankreich oder Dänemark. Zwar gehören die unbekannten Zeichen schnell zum Alltagsdekor, ein Stadtplan mit arabischen und kyrillischen Beschriftungen ist dennoch unverzichtbar.

Kyrillische Botschaften (Foto: fernlokal)

Fashion rules (Foto: fernlokal)

(sop)

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Thematisches

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