Fernlokal

Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

Models gegen Morde

Immer mehr Models mit Albinismus erobern die Modewelt – gerade in Afrika könnten sie dazu beitragen, gefährliche Klischees zu entkräften.

Sie hat eine schwarze Familie und ist doch weiß: Diandra Forrest ist hellhäutig, weil ihrer Haut Pigmente fehlen – das afroamerikanische Model mit Albinismus fällt nicht nur auf dem Laufsteg auf. Auch in der Bronx, dem New Yorker Stadtteil, in dem sie aufgewachsen ist, stach sie immer heraus.

Ihr Aussehen verhilft der 20-Jährigen heute zum Erfolg, sie gilt als interessantes Gesicht, in einem Markt, der immer auf der Suche nach dem Exotischen, dem Anderen, ist: der Modewelt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Politik-App: Mein Nachbar, der Demokrat

Gefallen oder Gefahr? Eine neue Wahlkampf-App der amerikanischen Demokratischen Partei zeigt an, wo Gesinnungsgenossen wohnen.

Obamas Partei hat mit der Entwicklung einer neuen App für den Wahlkampf mal wieder Netzaffinität bewiesen: Auf einer Google-Map wird dem Symphatisanten sein eigener Standpunkt angezeigt – und sämtliche andere Anhänger der Demokraten in der Nachbarschaft, mit Vornamen, abgekürztem Nachnamen, Geschlecht und Alter.

Alles blau: Wahlkampf-App zeigt Wähler der Demokraten an

Alles blau: Wahlkampf-App zeigt Wähler der Demokraten an

Längst ist auch das Politische öffentlich. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nahostkonflikt: Ungestörter Siedlungsbau

Die USA verzichten auf ihre Forderung, den israelischen Siedlungsbau erneut zu stoppen. Damit hat Israel sich wieder durchgesetzt – ohne Konsequenzen.

Ein kleiner Sieg für Israel: Die USA beharren nicht länger darauf, dass Israel sich auf einen weiteren, 90-tägigen Baustopp auf besetzten Gebieten einlässt. In den Verhandlungen in den vergangenen drei Wochen hatte die US-Regierung Israel im Gegenzug für ein Moratorium sogar eine Lieferung von Kampfflugzeugen und Unterstützung in den UN angeboten – ohne Erfolg.

Umstrittenes Land: Blick auf Jerusalem

Umstrittenes Land: Blick auf Jerusalem

Ein dreimonatiger Baustopp sollte eine Wiederaufnahme der abgebrochenen Friedensgespräche mit den Palästinensern sowie eine Einigung über eine Zwei-Staatenlösung ermöglichen. Nun wollen die USA die Siedlungsfrage vorerst ausklammern und dennoch die Friedensverhandlungen wieder auf den Weg bringen. Wie das aussehen soll, ist allerdings ungewiss. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fernlokal Soundtrack #1: „Marathon“ von Tennis

„Soundtrack of my summer“, „keep thinking of Alvin and the Chipmunks“, „this song will be on some stupid tv ad for some dumb cell phone in like 3 months but its a great song so“: Eine Collage der YouTube-Kommentare beschreibt „Marathon“ von Tennis gar nicht schlecht.

Die Band stammt aus Denver, Colorado und besteht aus A. Moore, P. Riley, J. Barone. Frontfrau und einer der Musiker sollen verheiratet sein. Mehr muss man eigentlich erstmal gar nicht wissen.

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Negativpreisverleihung Public Eye Awards 2011: Greenwashing statt sozialer Verantwortung

Bei den Public Eye Awards 2011 verleihen die NGO Erklärung von Bern (EvB) und Greenpeace Schweiz Preise für unternehmerische Verantwortungslosigkeit. Aussichtsreiche Kandidaten auf einen Negativ-Preis sind unter anderem Shell, Vattenfall, Roche und Coca Cola.  

Unternehmen haben erkannt, dass eine nachhaltige Ausrichtung image- und umsatzfördernd ist – doch oft ist nur der Anstrich grün. Die gemeinnützige Organisation Erklärung von Bern (EvB) und Greenpeace Schweiz verleihen den Negativpreis Public Eye Award 2011 an Unternehmen, die Greenwashing betreiben und bei ihrer Geschäftstätigkeit gegen ökologische und soziale Kriterien verstoßen.

Vorschläge gut dokumentierter unternehmerischer Missetaten können noch bis zum 20. September 2010 eingereicht werden. Die Preisträger in den Kategorien „Global“, „Swiss“, der Publikumspreis „People’s Award“ und der „Greenwash Award“ werden im Januar 2011, parallel zum Eröffnungstag des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, ausgezeichnet und sollen Unternehmensskandale in die Öffentlichkeit bringen.

Krebsrisiko in Südafrika, Völkermord in Darfur

Nominiert wurden 2010 beispielsweise der grösste Stahlproduzent der Welt, Arcelor Mittal, der den südafrikanischen halbstaatlichen Stahlproduzenten Iscorin aufgekauft hat, dort sehr intransparent agiert, gegen Umweltschutzauflagen verstößt, Chemiemüll illegal entsorgt und sich weigert die Verantwortung für die Umweltverschmutzung rund um die Fabrik zu übernehmen. Wie Greenpeace berichtet würden dort deformierte Tiere geboren, Konserven und Fensterrahmen würden auffällig schnell durchrosten und die Gemeinde in der Nähe der Fabrik weise eine überdurschnittliche Krebsrate auf. Unternehmen wie die China National Petroleum Corporation (CNPC) oder die drittgrößte Investmentgesellschaft Fidelity investieren währenddessen in den Sudan oder in Darfur und  Den Rest des Beitrags lesen »

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Berliner Mauer in Polen

Vor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer, doch weltweit existiert sie weiter. In Bruchstücken in Privathaushalten als wertvolle Erinnerung und als offizielles Denkmal wie im polnischen Kreisau.

Jetzt bekommt auch Polen ein Stück der Berliner Mauer. Offiziell und ganz politisch. Bundestagspräsident Lammert übergibt das Fragment und weiht eine Gedenktafel zusammen mit Sejmmarschall Bronislaw Komorowski im niederschlesischen Kreisau ein. Anlass ist das 20jährige Jubiläum des Mauerfalls.

Genau genommen ist es nur eines von vielen Mauerstücken, die in der polnischen Republik zu finden sind. Ein Privatmann kaufte schon vor einigen Jahren eine ganze Sammlung von Mauerresten, die er auf seine Wiesen nahe eines polnischen 200-Seelen Dorfes stellte.

Das Mauerstück im polnischen Kreisau (Krzyzowa) erweitert die weltweite Verstreuung von einzelnen Überresten der Berliner Mauer. Weitere Teile finden sich in Moskau im Garten vor dem Sacharow-Museum oder in Buenos Aires, versteckt in einer Buchhandlung .

Mauerteil in Moskau (Foto: fernlokal)

(jja)

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