Fernlokal

Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

Sprechen Sie deutsch?

Ob in lokalen Gemeinschaften oder internationalen Gesellschaften – Sprache ist elementar für unsere Verständigung. Sprache ist immer auch ein Spiegel der Generationen und Personen, die sie benutzen und verändern. Eine neue Ausstellung des Goethe-Instituts setzt sich mit dem Wandel der deutschen Sprache auseinander.

Sprache ermöglicht Kommunikation. Kommunikation ist grundlegend für soziale Kontakte und somit eines der wichtigsten Bestandteile menschlichen (Zusammen)Lebens.

Deutsch rangiert zwar nur auf dem zehnten Platz der Weltsprachen. Aufgrund Deutschlands zentraler Position innerhalb der EU und der Anerkennung als Industrie- sowie historischer Kulturnation erhält die deutsche Sprache dennoch internationale Bedeutung. Auch im alltäglichen Sprachgebrauch findet sich weltweit manch deutscher Ausdruck wieder. Wörter wie Zeitgeist, Kitsch oder Strudel werden in vielen Sprachen unverändert übernommen. Und: Sie sind beliebt.

Das Goethe-Institut widmet der deutschen Sprache eine neue Ausstellungsreihe: „man spricht deutsch“, die in Städten wie Lissabon, Taschkent oder Tiflis gezeigt wird. Die erste Station ist Paris. Formen der Politischen Propaganda, Jugendsprachfragmente und Elememte der Werbesprache sind ab Januar in der französischen Hauptstadt zu sehen.

(jja)

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Die Goethe-Schau

Die Goethe-Institute, als  „weltweit tätige Kulturinstitute der Bundesrepublik Deutschland“, wollen laut Selbstdefinition „ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben“ vermitteln. Daher wirft fernlokal einen kurzen Blick in einige Institutionen, um zu schauen, was das Goethe-Institut aktuell eigentlich so macht:

In China stehen architektonische Entdeckungen auf dem Programm: Mit „Peking Parkour“ soll Peking neu entdeckt werden. In der Veranstaltungsreihe werden Erlebnisse und Erfahrungen aus den einzelnen Stadtregionen in Zusammenarbeit mit Studio-X Beijing und der Graduiertenschule für Architektur, Planung und Erhaltung der Columbia Universität  thematisiert.

In der namibianischen Hauptstadt Windhoek geben währenddessen die Massiven Töne ein Konzert und zwar auf dem musikalisch klingendem Gutenbergplatz.

In der brasilianischen Mega-Metropole Sao Paulo machen sich brasilianische Künstler in dem Projekt  dESTElado ihre Gedanken zum Fall der Mauer. Zudem findet noch bis Ende November die Filmreihe „Weit über die Mauer hinaus“ statt. Die Auswahl der Filme soll  laut Goethe-Institut eine Mischung aus „staatlicher Kunst und dem Underground“ darstellen. Neben den beim internationalen Publikum als Kultfilm gefeierten Good bye Lenin und Sonnenallee sind verschiedene Kurz- und Dokumentarfilme wie Gegenbilder – DDR Film im Untergrund 1983 – 1989 zu sehen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Mauerfall als Kunstaktion

20 Jahre Mauerfall in Berlin: In einer Kettenreaktion wird die künstliche – und künstlerische – Mauer des Goethe-Instituts heute Stück für Stück fallen. Künstler aus Ländern, in denen eine Grenzziehung eine aktuelle Rolle spielt, haben die Steine gestaltet. Bei einem Mauer-Flashmob spielen die Hauptrolle menschliche Körper: der britische Künstler Martin Butler plant eine Lichterkette.

Wie vor 20 Jahren wird auch heute, beim „Fest der Freiheit“ am Brandenburger Tor, wieder eine Mauer fallen, diesmal eine symbolische. Das Goethe-Institut hat „Mauersteine“ in Ländern wie Jemen, die palästinensischen Autonomiegebiete, Israel, Korea, Mexiko, China und Zypern geschickt, in denen Grenzen eine aktuelle Rolle spielen: In Form materieller oder mentaler Trennungen der Gesellschaft, wie im Jemen. Künstler, Intellektuelle und Studenten wurden gebeten, ihre Erfahrungen, Visionen oder Kommentare auf einem der Mauersteine darzustellen. In einer langen Kette mit 1.000 anderen Dominosteinen werden die Kunstobjekte heute zu Fall gebracht.

Flashmob zum Mauerfall

Ob Brasilien oder Deutschland, für Michael Jackson oder den Frieden: Flashmobs – für alle, die davon immer noch nichts gehört haben, hier die Erklärung – erleben derzeit eine erneute Renaissance. Für heute plant der Brite Martin Butler eine menschliche Mauer, die sich um 20 Uhr versammelt und ab 20.15 Uhr für 15 Minuten lang ein „temporäres Monument der Reflektion“ darstellt – drei Minuten davon erleuchtet. Auf der Webseite können sich die 33.000 Teilnehmer ihren Lieblingsstellplatz auf 33 Kilometern entlang der Grenze aussuchen – ein intelligentes Planungstool, dass allerdings samt der Ankündigungen in Medien und Blogs den ursprünglichen Spontan- und Überraschungseffekt des Flashmobs zerstört.

(sop)

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