Fernlokal

Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

Ein zweites Leben

Fadi Saad war als Jugendlicher in einer Gang – heute bewahrt er junge Menschen vor dem Absturz.

Fadi Saad war früher in einer Gang - heute unterstützt er andere Jugendliche.

Foto: Oliver Gaertner

Fadi Saads Gangkarriere endete in der Gefängniszelle – drei Tage lang saß er dort, wie im Käfig, 15 Jahre war er alt. Ein Jahr zuvor hatte er im Jugendclub die „Araber Boys 21“ getroffen – lässige Jungs, denen alle den Weg frei machten. „Die hatten die hübschesten Mädchen, das beste Ansehen, sie hatten etwas zu sagen“, sagt Fadi Saad – auch er wollte dazugehören. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Letzten ihrer Art: Deutschsprachige Zeitungen im Ausland

Buenos Aires, Moskau, Windhoek: Deutschsprachige Zeitungen sind auf der ganzen Welt verbreitet – doch viele kämpfen um ihr Überleben.

Wer als Auswanderer keine deutschsprachige Zeitung vorfand, gründete einfach sein eigenes Blatt: So haben sich von Buenos Aires bis Windhoek zahlreiche Auslandsmedien etabliert. Etwa 3.000 deutschsprachige Presseerzeugnisse, 300 Radioprogramme und 50 Fernsehprogramme hat die Internationale Medienhilfe außerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz gezählt – sie berichten für die Exilgemeinden im Ausland, aber auch für Touristen oder Einheimische, die Deutsch lernen möchten.

Deutschsprachige Wochenzeitung in Argentinien

Deutschsprachige Wochenzeitung in Argentinien

Allerdings sind viele der 3.000 Publikationen Gemeindeblätter, Tourismusmagazine oder nur einmal jährlich erscheinende Publikationen. Tages- oder Wochenzeitungen mit mehrseitigem Umfang, einem journalistischen Anspruch und einem größeren Publikum sind rar. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das bayerische Lampedusa

In einem niederbayerischen Dorf leben mehr Asylbewerber als Einwohner – ein Kulturschock für beide Seiten.

Durch Berg und Tal schlängelt sich die kleine Straße nach Schöllnstein, einem niederbayerischen Dörfchen, das aus einer Handvoll alter Bauernhäuser mit bunten Fensterläden, einer Kapelle, einem Feuerwehrhaus besteht. Zwei blonde Kinder rutschen auf dem Skateboard den Berg hinunter, ein alter Mann tuckert mit Traktor und mit Holz auf dem Anhänger durch das Dorf – sonst sind die Straßen leer.

Für viele ist das beschauliche Schöllnstein seit Generationen Alltag, auch junge Familien ziehen wegen der Ruhe hierher. Doch die meisten Menschen leben unfreiwillig in dem Dorf zwischen Donau und bayerischem Wald. Denn Schöllnstein hat nur 70 Einwohner – und rund 90 Asylbewerber.

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Tel Aviv: Die israelische Insel

Tel Aviv, die pulsierende Stadt am Mittelmeer, ist ein spannendes Reiseziel – und für die Israelis ein Fluchtort vor den Spannungen des Nahostkonflikts.

In Tel Aviv lässt sich der Nahostkonflikt leicht verdrängen: Am Strand zupfen ein paar Jugendliche an Gitarren, alte Männer schießen beim Matkot-Spiel mit Holzschlägern Bälle hin und her, an der Promenade flanieren Menschen wie aus Modemagazinen und die vielen kleinen Cafés und Bars sind gut besucht.

Tel Aviv hat mehr mit Strandstädten wie Rio de Janeiro oder Los Angeles gemeinsam als mit dem historisch aufgeladenen Jerusalem, das von der Präsenz der Religionen und der konfliktreichen heiligen Stätten geprägt ist. Und so dreht sich in der mit fast 400.000 Einwohnern zweitgrößten israelischen Stadt Tel Aviv der Alltag meist um Profaneres als Politik – zum Beispiel um Mode, Partys, Kunst und Kultur. Den Rest des Beitrags lesen »

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Reeperbahn und Buddhismus

Der Bericht der alten Dame: M. über die Gestapo, Tel Aviv als Kleinstadt, Table Dancing und israelische Politik.

M. ist über 70 Jahre alt, trägt lange, platinblonde Haare, die auf dem Kopf kurzgeschnitten sind. Auf einer Terrasse in Haifa entwickelt sich eines Morgens ein Gespräch, das zu kleinen Einblicken in ihr bewegtes Leben führt. Wie sie als Dreijährige zusehen musste, wie ihre Mutter von Gestapomännern verprügelt wurde, wird M. nie vergessen. Sie habe es jetzt noch genau vor Augen. Wahrscheinlich hätte nur das Weinen des Kindes ein wenig Mitgefühl bei den Männern ausgelöst, sagt sie – sie ließen von der Mutter ab.

M. wurde in der Ukraine geboren, während dem Zweiten Weltkrieg hat sie sich mit ihrer Familie bei Verwandten in Polen versteckt, einer ihrer Onkel war zum Katolizismus konvertiert, sah mit seinen blauen Augen und hellen Haaren sehr arisch aus. Ein fragiler Schutz, ständige Unsicherheit – der Rest ihrer Familie, bis auf die engsten Verwandten, sagt M., habe den Holocaust nicht überlebt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bunte Entwürfe für die Zukunft

Bei „La Silhouette“ gestalten junge Migrantinnen Mode – und ihr Leben. Jetzt hat das Atelier den Bayerischen Integrationspreis gewonnen.

Knapp 50 Betriebe hat Marlen abgeklappert, vier pro Tag. Auf schriftliche Bewerbungen hatte die Irakerin nur Absagen erhalten, deshalb lief sie durch München, von Laden zu Laden, um nach einer Ausbildung zur Friseuse, Schneiderin oder Verkäuferin zu fragen. Marlen konnte nach ihrem Hauptschulabschluss einfach keine Arbeit finden und musste als Ein-Euro-Jobberin Vogelfiguren und Engel aus Holz herstellen oder Möbel schleppen. Ein älterer Mann in einer Änderungsschneiderei machte sie bei ihrer Tour durch München auf „La Silhouette“ aufmerksam, eine kleine Maßschneiderei in München-Haidhausen.

Jetzt ist Marlen eine von 19 jungen Frauen aus Ländern wie Somalia, Nigeria, Irak, Afghanistan, Türkei oder Äthiopien, die in dem Mode-Atelier eine Ausbildung zur Damenschneiderin machen. Die 21-Jährige ist mittlerweile im zweiten Lehrjahr und hat vor kurzem ihre Zwischenprüfung bestanden. Sie liebt es, mit Mode, Farben und Stoffen zu arbeiten – vor allem aber hat sie endlich eine berufliche Perspektive. Den Rest des Beitrags lesen »

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Auf der Flucht

Fatima musste als Kind mit ihren Eltern aus dem Iran flüchten. Mittlerweile lebt die 19-Jährige in München und hat ambitionierte Zukunftspläne.

Der Eiffelturm ist überall – auf Fatimas Facebook-Profil, auf Postkarten aus Paris und als Zeichnung auf Fatimas Schreibtisch in dem kleinen Zimmer in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge. Die berühmte Sehenswürdigkeit ist Fatimas Symbol für Freiheit – denn der Eiffelturm erinnert die 19-Jährige an ihre „erste Reise ohne Angst und Druck“, an den zweiwöchigen Schüleraustausch nach Paris.

Die Erinnerungen an die längste Reise in Fatimas Leben sind weniger schön: Dreieinhalb Jahre lang war sie mit ihren Eltern und den beiden jüngeren Geschwistern auf der Flucht. Vom Iran in irgendein Land, in dem sie bleiben konnten. Auf dem Weg wäre Fatima einmal fast ertrunken, als das Boot voller Flüchtlinge bei einer Flussüberquerung kenterte – ein Mann konnte die damals 11-Jährige gerade noch mit einem Ast ans Ufer ziehen.

Fatima in Paris: "Die erste Reise ohne Angst" (Bild: Fatima)

Fatima in Paris: "Die erste Reise ohne Angst" (Bild: Fatima)

Auch Fatimas kleiner Bruder hätte die Flucht beinahe nicht überlebt. Nach einer 24-stündigen Nachtwanderung durch die Berge war der Körper des Babys starr vor Kälte, die Eltern konnten ihn gerade noch rechtzeitig aufwärmen. Wo genau die Route der Familie verlief, kann Fatima schwer nachvollziehen – auf jeden Fall durch Länder wie Iran, Kurdistan, Türkei, Griechenland, Italien. „Immer hin und her, hin und her“, wie sie sagt. Denn die Familie wurde oft von einem Land ins andere ausgewiesen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Strick-Guerilla gegen Unsichtbarkeit

Interkulturelle Street Art im Münchner Bahnhofsviertel: Die Künstler und Textilaktivisten Stefanie Müller und Klaus Dietl haben mit jungen Migranten aus dem Schneiderprojekt „Fadenlauf“ eine Telefonzelle eingekleidet.

Klaus Dietl zieht sich an einer Zwillingstelefonzelle im Münchner Bahnhofsviertel hoch und stülpt dem Logo auf dem Kabinendach eine pinke Wollmütze über. Dann läuft er mit einer riesigen Stoffrolle, die er wie einen Feuerwehrschlauch abwickelt, immer wieder um die beiden Telefonzellen herum.

Ein Dutzend Jugendliche, darunter Somalierinnen, Uigurinnen oder ein Schüler aus Uruguay und Künstlerinnen aus Südkorea und Mexiko bilden einen Kreis um die Kabinen und stricken die beiden Telefonzellen zwei Stunden lang mit ihren Händen in ein buntes Gittergewand ein – aus geblümter 70er Jahre-Bettwäsche und den Resten alter Kleidung aus verschiedenen Ländern. Die Telefonzellen, aus denen seit dem Boom der Billig-Call-Shops im Bahnhofsviertel kaum mehr jemand in die Welt telefoniert, sind wieder zum Knotenpunkt für Kommunikation geworden.

Handarbeit im Bahnhofsviertel

Handarbeit im Bahnhofsviertel

Das Happening am vergangenen Sonntag hatten sich die beiden Künstler Stefanie Müller, 30, und Klaus Dietl, 35, ausgedacht, um im öffentlichen Raum ein Symbol für interkulturelle Kommunikation zu setzen und jungen Migranten und Migrantinnen aus dem Bahnhofsviertel Gehör zu verschaffen.

Stoff als sozialkritische Projektionsfläche

Einige der Teilnehmerinnen der Strickaktion nähen normalerweise in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber um die Ecke, ein kleiner Raum ist hier für „Fadenlauf“ reserviert. In dem Qualifizierungsprojekt lernen 30 junge Flüchtlinge und Jugendliche mit Migrationshintergrund Schneiderhandwerk, sie kommen aus Irak, Iran, Afghanistan, Ostturkestan, aus dem Kosovo, Nigeria, Äthiopien, Somalia, Burkina Faso oder Sierra Leone. Den Rest des Beitrags lesen »

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Berlinerin Anni May in Argentinien: „Keine Heimat mehr“

Von Berlin nach Buenos Aires: Die jüdische Berlinerin Anni May ist als junge Frau mit ihrer Familie vor dem Nationalsozialismus geflüchtet. Jetzt lebt sie in Argentinien – das Gefühl, eine Heimat zu haben, hat sie dennoch verloren.

Anni May ist eine elegante ältere Dame, die im Villenviertel von Vicente Lopez, einem Vorort von Buenos Aires, zum Tee bittet. „Cuando Anni May dice que tiene 83, nadie le cree“, schrieb die argentinische Zeitung „La Nacion“ in einem Portrait über Anni und ihren Mann Egon. „Niemand würde glauben, dass Anni May bereits 83 Jahre alt ist“.

Der Artikel ist mittlerweile fünf Jahre alt und immer noch könnte Anni May unauffällig zehn bis zwanzig Jahre unterschlagen. Sie wirkt jung, wenn sie von ihren Reisen durch die ganze Welt und ihrer Lebensgeschichte erzählt – in flüssigem Deutsch.

Flucht vor Hitler`s Deutschland
Anni May wurde als Anni Lichtenthal in Berlin geboren und ist als 16-jähriger Teenager mit ihren Eltern nach Argentinien ausgewandert: „Meine Eltern hatten ein Seidengeschäft in der Uhlandstraße. Wir sind jüdisch und mussten auswandern im Jahr 1938.“

Buenos Aires: Neue "Heimat" für viele jüdische Deutsche

Buenos Aires: Neue "Heimat" für viele jüdische Deutsche

Für die Einwanderung nach Argentinien war eine sogenannte „Llamada“ notwendig: Jeder Einwohner mit Aufenthaltsgenehmigung durfte Verwandte ersten Grades ins Land holen. Die Familie von Anni May hatte Glück: Die große Schwester war bereits 1937 eingewandert und konnte die Eltern, Anni und ihren Bruder nachkommen lassen.

Heimatlos
In Argentinien war Anni May vor allem Ehefrau und Hausfrau: „Ich habe nie etwas Richtiges gemacht. Ich war bis 14 in der Schule und dann später noch auf einem Pensionat in Italien, Sprachen lernen und so, das gehörte sich damals so.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Betrugsserie in Namibia: Touristenfalle im Namen der DDR-Kinder

Seit Monaten erleichtert eine Betrügerbande deutsche Touristen in Namibia um Geld. Unter dem Vorwand, eine Ausstellung über die Ex-DDR-Kinder aus Namibia zu realisieren, bitten sie um Spenden. Wenn der kulturelle Appell nicht wirkt, werden sie aber auch frecher. Abgesehen von der kriminellen Energie: Gar nicht so schlecht, die Story.

Seit Mitte des letzten Jahres wiederholen sich in der Allgemeinen Zeitung (AZ), der deutschsprachigen Zeitung in Nambia, Warnungen vor einer Betrügerbande und Berichte über verschiedene Vorfälle. Auf der Independence Avenue, die sich durch das Zentrum Windhoeks zieht, sammeln einige junge Männer angebliche Spenden für eine Ausstellung über die Geschichte der DDR-Kinder von Namibia. Laut der AZ scheint der Trick zu funktionieren. Geschäftsmänner berichteten, dass Touristen der Truppe bereits öfter 10 bis 50 Euro gegeben hätten. Ein Augenzeuge habe sie auch schwerbepackt in einen Mercedes einsteigen sehen. Wer versuche, dazwischenzugehen, werde aggressiv angepöbelt und verbal bedroht.

DDR-Kinder aus Namibia

Die Geschichte der DDR-Kinder ist aber auch wirklich interessant. Angesichts anderer dreister Methoden wie Raub, Bedrohung, Taschendiebstahl ist die Masche direkt wieder kreativ. 430 namibianische Kinder wurden ab 1979 in die DDR geschickt. Damals kämpfte die namibianische Unabhängigkeitsbewegung SWAPO (South-West Africa People’s Organisation) – mittlerweile die Regierungspartei – gegen die südafrikanische Besatzung und das Apartheidregime. Die Kinder wurden aus Flüchtlingslagern in die DDR (Video) in Sicherheit gebracht und wuchsen dort auf.

Von der Wüste in den deutschen Osten und retour

Der Wechsel nach Deutschland war für die Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren ebenso abrupt wie die spätere Rückkehr nach Namibia. Anfang der 90er Jahre fiel zuerst die DDR zusammen, dann erreichte Namibia 1990 die Unabhängigkeit. Die in Deutschland sozialisierten jungen Ex-Namibianer und Namibianerinnen – denen das Einleben in Deutschland bereits unglaublich schwer gefallen sein muss – mussten überstürzt in ihr Herkunftsland zurückreisen. Hier wartete der nächste Kulturschock: In ihren Familien wurden sie als schwarz, aber sehr deutsch wahrgenommen, von den Deutschen und Deutschstämmigen in Namibia als ziemlich deutsch – aber eben sehr schwarz. Wie die DDR-Kinder dann selbst zwischen den kulturellen Polen oszillierten und der eine oder andere der eingedeutschten Namibianer sich neu verorten konnte (oder auch nicht), wäre eigentlich eine Ausstellung wert.

(sop)

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