Fernlokal

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Artikel 31 – Keine Versammlungsfreiheit in Moskau

Auch an diesem 31. Juli hat die Polizei in Moskau Demonstranten verhaftet. Anhänger der Opposition möchten mit ihren an jedem 31. eines Monats stattfindenden Demonstrationen auf den Artikel 31 der russischen Verfassung aufmerksam machen: Dieser spricht jedem Bürger die Versammlungsfreiheit zu. Die russische Regierung hatte die Demonstrationen der oppositionellen Aktivisten bisher immer wieder verboten.

Ein Video dazu von euronews.

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Moskau in Bildern

Moskau, russische Hauptstadt, faszinierende Millionenmetropole zwischen Kommerz und Kommunismus. Einige Impressionen in Bildern.

Basilius-Kirche: Schönste Kirche der Welt
Moskau: Red Square

Moskau: Red Square (Foto: fernlokal)

Moskau: Galerie Art4ru im Arbat

Moskau: Galerie Art4ru im Arbat (Foto: fernlokal)

Moskauer Metrostation: Paläste fürs Volk

Moskauer Metrostation: Paläste fürs Volk (Foto: fernlokal)

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Stellenangebot in Russland: Moskauer Deutsche Zeitung (MDZ) sucht Redakteur

Terroranschlag auf den „Newskij Express“, Nichtrauchergesetz-Pläne für Moska, Hausbesuch in Tadschikistan oder wie ein deutscher Bäcker mit inhaftierten Jugendlichen arbeitet: Die „Moskauer Deutsche Zeitung“(MDZ) ist eine deutsch-russische Zeitung, die über ein breites Themenspektrum schreibt. Zur Zeit wird ein Vollzeitredakteur für Moskau gesucht – und Praktikanten immer.

Die erste Moskauer Deutsche Zeitung (MDZ) wurde 1870 publiziert und diente den deutschen Einwanderern in Moskau als Informationsmedium. Mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs wurde das Blatt eingestellt. Nach einer langen Pause verlegt nun ein neues Team seit 1998 die MDZ als moderne Version. Alle zwei Wochen erscheint die „Unabhängige Zeitung in deutscher und russischer Sprache für Politik, Wirtschaft und Kultur“.  Bei 24 Seiten werden 16 Seiten in deutscher und 8 Seiten in russischer Sprache veröffentlicht. Der Anspruch der Redaktion: die „Vermittlung eines differenzierten Russlandbildes“.

Moskauer Deutsche Zeitung: Onlineexpansion versus Print-Leserschwund

Seit dem Jahr 2000 existiert zudem eine Internetpräsenz, auf der ausgewählte Artikel und Nachrichten der Agentur Ria Nowosti erscheinen. Die Themen decken Ressorts wie Politik, Wirtschaft, Zeitgeschehen, russische Regionen, Feuilleton und Leben in Moskau ab. Für ein deutschsprachiges Auslandsmedium ist die Webseite erstaunlich modern: Mit einem angenehmen und aufgeräumtem Design, übersichtlichen Rubriken, einer hohen Artikelvielfalt und News-Ticker zieht MDZ Online nach Verlagsangaben etwa 7.000 Besucher täglich an.

Die Print-Zeitung, die mittlerweile nur noch zweimal im Monat erscheint, leidet allerdings an Leserschwund (ein Problem, das derzeit bekanntlich nicht nur die Auslandszeitungen betrifft). Im Press-Guide-Verzeichnis sind noch 32.000 Exemplare vermerkt – in den aktuellen Mediadaten wurde die Auflage auf 25.000 Exemplare nach unten korrigiert. Etwa 40.000 Leser informieren sich pro MDZ-Ausgabe über das deutsch-russische Geschehen. Die Zeitung wird in Russland kostenlos verteilt, der in Deutschland lebende Interessent kann die Zeitung über ein Abo beziehen. „Zur Leserschaft gehören vor allem Wirtschaftsvertreter, Touristen, Studenten, Diplomaten und Lehrer in Moskau“, so der Verlag.

MDZ: Redakteur in Moskau gesucht

Auf dem deutsch-russischen Portal to4ka des Goethe-Instituts wird aktuell (Januar 2010) eine Stelle für die Moskauer Deutsche Zeitung ausgeschrieben, zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird ein Redakteur oder eine Redakteurin unbefristet in Vollzeit gesucht:

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Verarmte Bildungselite: Lehrer in Russland

Kristina lebt in Moskau und studiert Deutsch auf Lehramt. Was ihr beim Vergleich von Deutschland und Russland aufgefallen ist: Während die Trinkgelage der Jugendlichen sich ähneln, müssen russische Lehrer sich ihren Lebensunterhalt oft mit mehreren Jobs gleichzeitig verdienen.

Das war unmöglich“, erinnert sich Kristina an ihren ersten Aufenhalt in Deutschland. Ihre ganze Gastfamilie habe wild durcheinandergeredet, während sie am Anfang kein Deutsch Wort verstand. Eine Woche lang war die junge Russin mit 16 Jahren in Cottbus. Zu kurz, aber lange genug um zu erfahren, dass die deutsche Jugend sich in punkto Alkoholexzessen nicht unterscheidet: „Die Russen trinken auch nicht mehr als die Deutschen“. Der Schüleraustausch hat Kristina gefallen, auch wenn es in Cottbus „nicht viel Sehenswertes gibt“.

Foto: fernlokal

Lehrer als Nebenjob

Mittlerweile studiert die 21-Jährige in Moskau Deutsch auf Lehramt. Die Differenz zwischen Deutschland und Russland, die ihr als Erstes einfällt: Lehrer haben es in Russland schwer. „In Russland gibt es nicht so eine große Mittelklasse aus Unternehmern, Beamten, Intelligenzia, wie in Deutschland – hier gibt es entweder Reiche oder Arme. Lehrer verdienen wenig, im Landesinneren nur um die 5.000 Rubel monatlich, etwa 125 Euro. In Moskau selbst zwischen 5.000 und 10.000 Rubel“.

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Berliner Mauer in Polen

Vor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer, doch weltweit existiert sie weiter. In Bruchstücken in Privathaushalten als wertvolle Erinnerung und als offizielles Denkmal wie im polnischen Kreisau.

Jetzt bekommt auch Polen ein Stück der Berliner Mauer. Offiziell und ganz politisch. Bundestagspräsident Lammert übergibt das Fragment und weiht eine Gedenktafel zusammen mit Sejmmarschall Bronislaw Komorowski im niederschlesischen Kreisau ein. Anlass ist das 20jährige Jubiläum des Mauerfalls.

Genau genommen ist es nur eines von vielen Mauerstücken, die in der polnischen Republik zu finden sind. Ein Privatmann kaufte schon vor einigen Jahren eine ganze Sammlung von Mauerresten, die er auf seine Wiesen nahe eines polnischen 200-Seelen Dorfes stellte.

Das Mauerstück im polnischen Kreisau (Krzyzowa) erweitert die weltweite Verstreuung von einzelnen Überresten der Berliner Mauer. Weitere Teile finden sich in Moskau im Garten vor dem Sacharow-Museum oder in Buenos Aires, versteckt in einer Buchhandlung .

Mauerteil in Moskau (Foto: fernlokal)

(jja)

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Typisch Moskau I: Einheitsfarben und russische Freundschaft

Typisch Moskau – und so gar nicht deutsch. Während eines deutsch-russischen Nachwuchsjournalistenkongress in Moskau sind uns viele Eigenheiten aufgefallen.

Einheitsfarbe
In Moskau sind alle Karossen grau: Ob Luxus-Limousine, der unter Obst und Gemüse ächzende Lada oder eines der vielen ausländischen Modelle mit verdunkelten Scheiben – eine Staub- beziehungsweise Schmutzschicht demokratisiert die russischen Autos. Die Schmutzpartikel  setzen sich auf allen Wägen ab. Der Kampf gegen den Dreck ist Sisyphusarbeit, zumindest spülen die verdreckten Wägen und Nummernschilder Strafgelder in die Stadtkasse.

Einheitsfarbe (Foto: fernlokal)

Unbekannte Zeichenwelt
Wer des russischen Alphabets nicht mächtig ist, fühlt sich in Moskau ins Staunen zurückversetzt. Die ungewohnten Codierungen überziehen die Stadt wie ein mysteriöses Relief. Bei der Reise nach Russland stellt sich ein anderes Gefühl der Fremdheit ein als in Argentinien, Frankreich oder Dänemark. Zwar gehören die unbekannten Zeichen schnell zum Alltagsdekor, ein Stadtplan mit arabischen und kyrillischen Beschriftungen ist dennoch unverzichtbar.

Kyrillische Botschaften (Foto: fernlokal)

Fashion rules (Foto: fernlokal)

(sop)

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