Fernlokal

Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

Fernlokal Soundtrack #9: „Loliwe“ von Zahara

In Minibussen, am Flughafen, im Supermarkt: Zahara ist immer da. Die Sängerin, die in einer Township in East London geboren wurde, ist die neue Stimme Südafrikas.

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Fernlokal-Reisetipp: Kostenlose Graffiti-Tour durch Bogotá – das geheime Street Art-Mekka

Versteckte Ecken in Bogotá: Zwei Künstler bieten kostenlose Street-Art-Touren an – und promoten kolumbianische Straßenkunst.

Spurensuche auf Fassaden, Mauern, Straßenschildern und in Hinterhöfen: In Bogotá lassen sich Tausende von Kunstwerken entdecken. Kolumbiens Hauptstadt war bisher weltweit eher für Drogen als für Streetart bekannt – zwei Straßenkünstler möchten die versteckte Seite der Stadt nun bekannter machen.

Seit August 2011 bieten der 35-jährige Australier Christian Petersen alias „Crisp“ und der 28-jährige Graffitikünstler „Opek“ aus Kanada Street-Art-Touren durch Bogotá an – sie wollen die vielfältige Szene einem größeren Publikum zugänglich machen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fernlokal Soundtrack #8: „Rie Chinito“ von Perota Chingo

Zwei Stimmen, Gitarre, ein bisschen Lagerfeuer- und Sonnenuntergang-Sound: Julia Ortiz und Dolores Aguirre sind „Perota Chingo“ aus Argentinien, gerade in Chile unterwegs & im Netz fast überall.

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Kurzfilmfestival in Rio de Janeiro

Zum 21. Mal veranstaltet Rio de Janeiro das internationale Kurzfilmfestival „Curta Cinema“. Zehn Tage präsentieren sich Filmemacher aus Rio, Brasilien und der ganzen Welt.

Ein Raunen geht durch die Masse als Beitrag vier beginnt: Nahaufnahme einer nackten Frau – nur ihre Beine sind sichtbar, während sie sich die Schnürsenkel um die weißen Rollschuhe bindet. Der Saal des historischen Kinos Odeon in Rios Zentrum ist zur Premiere der diesjährigen Kurzfilme aus Rio de Janeiro, dem „Lançamento Carioca“, vollständig besetzt. Die Filmemacher selbst erscheinen zur Vorstellung, um ihre drei bis zwanzigminütgen Filme vorzustellen.

Dabei variieren die Beiträge von der laienhaften Einpersonen-Geschichte „My Birthday-Party“ über einen einsamen Geburtstag während eines Auslandsaufenthaltes bis zum professionellen Crew-Stück wie „Os Sapos“ oder „As Heranças“, die zwischenmenschliche Beziehungen aufarbeiten. Zum Teil wirken die Filme sehr künstlerisch, ohne Dialog und Interaktion, dafür mit langatmigen Sequenzen.

Internationaler Wettbewerb

In der Gruppe internationaler Beiträge finden sich mehrere deutsche Filme. „Ausstieg“ – ein Monolog, gesprochen auf Bilder einer S-Bahnfahrt in Berlins Mitte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Grenzen – Call for Papers

An mexikanischen Grenzen sterben jährlich hunderte Menschen, an den Grenzen in den Köpfen scheitern Ideen. Grenzen schaffen Restriktionen, anderen bieten sie Schutz.

Wer oder was schafft Grenzen, was sind Grenzen – Chancen, Sicherheit oder Einschränkung? Das studentische Wissenschaftsjournal 360° ruft zum Schreiben. Der Call for Papers zum Thema „Grenzen“ ist dabei ganz bewusst offen gelassen. Alle Fachrichtungen dürfen sich präsentieren, Impulse geben und Forschungsergebnisse vorstellen.

Bis zum 20. November 2011 können Texte an einsendungen@journal360.de  geschickt werden.

Mehr Informationen gibt es auf www.journal360.de oder www.facebook.com/journal360.

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Lebendige Wände

Kollektive Kunst: Der französische Künstler JR verwandelt öffentlichen Raum in eine Gesichter-Galerie.

Sie schreien, jubeln oder blicken mal nachdenklich, mal lachend, mal durchdringend, mal kämpferisch: Wenn Mauern, Stromkästen, Busse, Häuser, Städte von riesigen, schwarz-weißen Portraits überzogen werden, dann hat JR wieder seine Mission erfüllt. Die Straße ist für den französischen Künstler „die größte Galerie der Welt“.

Gerade ist der über die Streetart-Szene hinaus bekannte Public-Artist, Jahrgang 1983, in Israel und der Westbank unterwegs – in Tel Aviv und Haifa, Bethlehem und Ramallah fotografieren er und seine Künstlergruppe Tausende von Menschen und lassen sie die Gesichter in den Städten plakatieren. Die Bedeutung der Blicke – sie bleibt den Portraitierten überlassen, und den Passanten. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Cuchillo de palo / 108“: Folter und Schweigen in Paraguay

In „Cuchillo de palo / 108“ vermittelt die Filmemacherin Renate Costa Perdomo die Situation von während der Militärdiktatur verfolgten und gefolterten Homosexuellen.

Die 108 ist in Paraguay ein Symbol für die Verfolgung und die Folter von Homosexuellen während der Diktatur des Militärgenerals Alfredo Stroessner – auf öffentlichen Listen wurden damals erst 108 Männer, dann weitere, zwangsgeoutet. Renate Costa Perdomos Onkel Rodolfo war einer dieser Geächteten.

Die junge Filmemacherin verfolgt die Geschichte ihres Onkels mit der Kamera, versucht, das Schweigen ihrer Familie zu durchbrechen und zeigt auf, wie wenig die Vergangenheitsbewältigung in Paraguay fortgeschritten ist und wieviel bis heute verdrängt wird:

„Of all my uncles, Rodolfo was the only one who didn’t want to be a blacksmith like my grandfather: He wanted to be a dancer. The search for the traces of his life leads to the discovery that in the eighties in Paraguay, under Stroessner’s dictatorship, Rodolfo was included in one of the „108 lists of homosexuals“, arrested and tortured. Rodolfo’s story reveals a part of the hidden and silenced history of my country. In „Cuchillo de Palo 108“ two generations come face to face in a confrontation that ultimately allows each of us to understand our place in the world.“

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Kino in Mexiko City: La Casa del Cine

Mexikanischer und lateinamerikanischer Film, alternatives Kino und Forum für Cineasten.

La Casa del Cine ist ein Open-Space für Filmliebhaber und Filmemacher, in dem täglich zwei mexikanische oder lateinamerikanische Filme zu Minimalpreisen (20 Pesos bzw. 15 Pesos für Studenten) gezeigt werden, wo Raum und Technik in einem schönen, alten, renovierten, lichtem Gebäude zur Verfügung gestellt werden, damit jeder seine eigenen Filme schneiden und vorführen kann, und wo auch noch andere Veranstaltungen wie Lesungen, Diskussionsabende oderWorkshops mit der Kamera angeboten werden.

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Oaxaca: Revolution auf der Straße

Steinewerfer, Masken, Totenköpfe: In der Street-Art von Oaxaca spiegeln sich mexikanische Politik und Kultur.

Neben einer Kirche im spanischen Kolonialstil springen Skater über Treppen und feilen an ihren Tricks, an den Wänden kleben ein gelb-schwarzes Zebra und einige Sticker.

Gerade einmal 300.000 Einwohner hat Oaxaca, die Hauptstadt des gleichnamigen mexikanischen Bundesstaates – und doch ist Street-Art hier an jeder Straßenecke präsent und verhältnisweise häufiger zu sehen als in der riesigen Metropole Mexiko City.

Kreative Vielfalt

Viele der knallbunten Häuserwände Oaxacas sind mit Tags verziert oder auch mit unschönen Schriftzügen vollgeschmiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Popfeminismus in Berlin

Popfeminismus – (nur) ein gut klingendes Label für den Kampf um Frauenrechte? Stefanie Lohaus vom Missy Magazin, Musikerin Bernadette La Hengst und Dj Ipek.

Drei Künstlerinnen aus Berlin erzählen was Popfeminismus für sie bedeutet und ob sie sich selbst als (Pop-)Feministinnen bezeichnen.

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Kulturhauptstädtisches: Fernlokal bei Zwanzig10

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