Fernlokal

Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

Fernlokal Soundtrack #10: „Luandense“ von Sandra Cordeiro

In Angola ist Sandra Cordeiro eine der aufstrebenden Künstlerinnen. Mit ihrem Afro-Jazz-Mix singt sie sich gerade durch die angolanischen Radiostationen.

Auf dem Cape Town Jazz Festival 2011 machte sie sich einem größeren internationalen Publikum bekannt.

„Luandense“ ist eine musikalische Liebeserklärung an Luanda, die Hauptstadt Angolas.

Einsortiert unter:Afrika, Fernlokal Soundtrack, Frauen, , , ,

Rote Karte für Machos

Sie gründen Start-Ups, hacken, programmieren: Doch Frauen sind in der digitalen Szene noch zu unsichtbar.

Hacker – das ist in der Vorstellung vieler immer noch ein Mann, der eine symbiotische Beziehung mit seinem Computer hat. Tatsächlich aber gibt es zahlreiche Hackerinnen, in Deutschland auch „Haecksen“ genannt – auch wenn sie eine Minderheit sind und seltener lautstark in die Öffentlichkeit treten.

Frauen während einer Podiumsdiskussion bei der Campus Party Europe
Dumme Sprüche und sexistisches Verhalten seien bei der DEFCON, dem größten Hackertreffen in den USA, häufig, sagt Keren Elazari, eine 30-jährige Hackerin aus Tel Aviv. Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Frauen, Gender, Netzwelt, Wirtschaft, , , , , , , ,

Fernlokal Soundtrack #9: „Loliwe“ von Zahara

In Minibussen, am Flughafen, im Supermarkt: Zahara ist immer da. Die Sängerin, die in einer Township in East London geboren wurde, ist die neue Stimme Südafrikas.

&nbsp

Einsortiert unter:Afrika, Fernlokal Soundtrack, Frauen, Kultur, Kunst, Panorama, Reise

Fernlokal Soundtrack #8: „Rie Chinito“ von Perota Chingo

Zwei Stimmen, Gitarre, ein bisschen Lagerfeuer- und Sonnenuntergang-Sound: Julia Ortiz und Dolores Aguirre sind „Perota Chingo“ aus Argentinien, gerade in Chile unterwegs & im Netz fast überall.

Einsortiert unter:Argentinien, Chile, Fernlokal Soundtrack, Frauen, Gesellschaft, Kultur

Fernlokal WM-Spezial 2011: Slumdog Verteidigerin

Sie hatte keine Bleibe, kein Geld, keine Freunde. Shahenaz Kureshi lebt heute in einem indischen Armenviertel – und findet im Fußball einen neuen Lebenssinn.

Shahenaz Kureshis Geburt war für ihren Vater eine Beleidigung. Tagelang schlug und schikanierte er die Mutter, die es gewagt hatte, nur eine Tochter, keinen Sohn, auf die Welt zu bringen, und ermordete die Kleine fast, bis Shahenaz’ Mutter mit dem Baby flüchtete. An diesem Berliner Nachmittag im Juni steht Shahenaz Kureshi, die so unerwünscht war, am richtigen Platz in ihrem Leben: Auf einem Berliner Fußballfeld donnert sie energisch einen Ball nach dem anderen ins Tor, dribbelt, lacht.

Die gemalte safranfarben-weiß-grüne Landesflagge trägt die zierliche 19-Jährige stolz auf der Wange, dazu das „Slum Soccer“-Trikot: hellblaues Hemd, hellblaue Shorts, rote Stutzen. Fußball eben.

Fußball spielt im Hockey- und Cricket-Land Indien eine geringe Rolle, kein indisches Nationalteam hat sich je für die WM qualifiziert – doch es ist zumindest eine kleine Weltmeisterschaft, bei der Shahenaz ihr Land vertritt: Beim Frauen-Fußball-Festival „Discover Football“ in Kreuzberg treten in dieser Woche Frauenteams aus aller Welt gegeneinander an. Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Deutschland, Europa, Frauen, Gender, Gesellschaft, Indien, Sport, , , , , , , ,

Fernlokal WM-Spezial 2011: Discover Football – Die kleine Weltmeisterschaft

Frauen, Fußball, viel Kultur: Beim Fußballfest „Discover Football“ kicken Spielerinnen aus aller Welt auf Kreuzberger Rasen.

Für die jungen Afghaninnen, die 2010 zum ersten Frauen-Fußball-Kulturfestival „Discover Football“ nach Berlin reisten, war schon der erfolgreiche Weg zum Fußballplatz ein Sieg. In ihrem Heimatland konnten sie aus Angst vor islamistischen Attacken nie trainieren. In anderen Ländern kämpfen Spielerinnen gegen Diskriminierung, Kriegstraumata oder soziale Barrieren.

Der Ball fliegt knapp am Tor vorbei

Auch in diesem Jahr treten bei „Discover Football“ in Berlin wieder Teams aus der ganzen Welt an, die es in ihren Herkunftsländern besonders schwer haben – oder sich besonders stark sozial engagieren. Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Afrika, Asien, Deutschland, Europa, Frauen, Gender, Gesellschaft, Iran, Israel, Lateinamerika, Sport, , , , , ,

Journalismus in Mexiko: Lucy und der Tod

Zwischen den Fronten des Drogenkriegs: Lucy Sosa arbeitet als Polizeireporterin in Ciudad Juárez.

Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Frauen, Gesellschaft, Lateinamerika, Medien, Mexiko, Politik

Auf dem Skateboard durch Kabul

Ein bisschen Kindheit in einer zerstörten Stadt: Faranaz Akram, 13, skatet bei der ersten Skateboardschule in Afghanistan.

Nicht einmal ein afghanisches Wort gab es für die rollenden Bretter, mit denen Oliver Percovich und seine Freunde 2007 erstmals durch die afghanische Hauptstadt Kabul flitzten.

Neugierige Kinder folgten dem ungewöhnlichen Trupp, die Skater brachten den Kindern dann das Fahren bei, der Unterricht fand lange in einem leeren Brunnenbecken statt. 2009 gründete der Australier Percovich dann offiziell die gemeinnützige Organisation Skateistan – die erste Skateboardschule in Afghanistan.

Mehr als 330 junge Skater gibt es inzwischen in Kabul, auch viele Mädchen stehen auf den Brettern – was für Afghanistan ziemlich ungewöhnlich ist. Faranaz Akram aus Maimana im Norden Afghanistans ist eine der Skateboarderinnen in dem von Krieg, Krisen und Selbstmordattentaten geschüttelten Afghanistan. Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Frauen, Gender, Gesellschaft, Sport, Stereotypes, , , , , ,

Popfeminismus in Berlin

Popfeminismus – (nur) ein gut klingendes Label für den Kampf um Frauenrechte? Stefanie Lohaus vom Missy Magazin, Musikerin Bernadette La Hengst und Dj Ipek.

Drei Künstlerinnen aus Berlin erzählen was Popfeminismus für sie bedeutet und ob sie sich selbst als (Pop-)Feministinnen bezeichnen.

Einsortiert unter:Deutschland, Frauen, Gender, Gesellschaft, Impressionen, Kultur, Kunst, Medien, Migration, Politik, , , , , ,

Frauen im Netz: Die Eroberung der Blogosphäre

Neue Netzwerke: Bloggende Mädchen und Frauen waren lange wenig sichtbar – doch das ändert sich.

Unter den mehreren Hunderttausend Weblogs-Schreiberlingen gibt es natürlich viele Frauen, die teils auch schon seit Jahren bloggen – doch in der Öffentlichkeit waren weibliche Stimmen aus der Netzwelt lange kaum präsent.

Wenn es um den Zustand der Blogosphäre ging, wurde in der Vergangenheit immer auf ein Dutzend männlicher Autoren verwiesen, auf die so genannten „A-„ oder auch „Alpha-Blogger“, die bei Online-Diskussionen, in Medienberichten oder bei Rankings wie den Deutschen Blogcharts im Vordergrund standen.

Mädchenmannschaft im Netz

Mädchenmannschaft im Netz

Ein Erklärungsansatz ist, dass den Bloggerinnen die Währung der Blogosphäre, die möglichst häufige Verlinkung und damit auch mehr Aufmerksamkeit, vielleicht gar nicht so wichtig sei. Den Rest des Beitrags lesen »

Einsortiert unter:Deutschland, Europa, Fernverlinkt, Frauen, Gender, Gesellschaft, Medien, Stereotypes, , , , , , ,

Thematisches

Kulturhauptstädtisches: Fernlokal bei Zwanzig10

Fernlokal @ Twitter

Fernlokal bei Twitter

Best of Fernlokal

Enter your email address to follow this blog and receive notifications of new posts by email.

Schließe dich 243 Followern an

Fernlokal auf googlemaps

fernlokal map
Society Blogs - BlogCatalog Blog Directory

Fernlokal nominiert als “Best Weblog Deutsch” (Deutsche Welle Blog Awards 2010)

Fernlokal nominiert als “Best Weblog Deutsch” (Deutsche Welle Blog Awards 2010)

Fernlokal bei den Deutsche Welle Blog Awards

Fernlokales 2011

Jesus Mexiko 2011 (copyright fernlokal)

Lokales 2010

(copyright fernlokal)

Lokales 2010

Lokales 2010

(copyright fernlokal)