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Online-Magazin für kulturelle Korrespondenzen und Kontraste

dpa news talent: Preis für junge Journalisten

Die Deutsche Presse-Agenur (dpa) lobt zum zweiten Mal einen Preis für junge Reporter aus – nicht für Nachrichten, sondern für Multimediaprojekte, Datenjournalismus oder Reportagen.

Mit dem Journalistenpreis „dpa news talent“ möchte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) junge Journalisten zwischen 18 und 28 Jahren fördern – und sicher auch ein wenig Imageverbesserung/Trendscouting in eigener Sache betreiben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Workshop: Mikrojournalismus mit Richard Gutjahr

Journalismus mit Smartphone: Richard Gutjahr zeigt in einem Workshop in Potsdam, wie sich mit minimalem Equipment hochwertiges Videomaterial erstellen lässt.

Mit iPhone vom Arabischen Frühling berichten: Richard Gutjahr ist einer der Journalisten, die nicht nur Thesen aufstellen, sondern selbst damit experimentieren, wie Journalismus in Zukunft aussehen kann, er war einer derer, die schon angefangen haben zu bloggen, als die meisten anderen Blogs und Twitter noch lächerlich fanden und er hat auch die Selbstvermarktung zur journalistischen Tugend erhoben (was man gut finden kann oder nicht, Tatsache ist: es funktioniert).

Beim Workshop „Mobile und Video“ am 17.01.2013 im Medieninnovationszentrum (MIZ) in Potsdam-Babelsberg zeigt Richard Gutjahr, wie man auch ohne professionelles Equipment, nur mit Smartphone und App, hochwertiges Videomaterial erstellt. Der Workshop ist kostenlos, Anmeldungen sind noch bis Samstag, 12.01.2013, möglich. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ganz normale Geeks

10.000 Technikfans, Hacker und Netzbegeisterte trafen sich in Berlin zur Campus Party Europe – dem größten digitalen Gipfeltreffen.

Gegessen? Kaum. Geschlafen? Wenig. Marcelino Coll Roviras Gesicht versinkt fast in einer überdimensionalen, schwarzen Mütze, mit strähnigen langen Haaren sitzt der 20-jährige Spanier blass vor seinem Computer, den Schlafsack bis zum Hals hochgezogen.

Campus Party Europe im Tempelhofer Flughafen (Foto: Fernlokal)

Campus Party Europe im Tempelhofer Flughafen (Foto: Fernlokal)

Wie er das findet: „Super!“ Marcelino Coll Roviras ist nur zum Spielen nach Berlin gekommen, vier Tage lang, 17 Stunden täglich LAN-Party mit anderen Spielern, ein paar Freunde aus Barcelona hat er mitgebracht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Politik-App: Mein Nachbar, der Demokrat

Gefallen oder Gefahr? Eine neue Wahlkampf-App der amerikanischen Demokratischen Partei zeigt an, wo Gesinnungsgenossen wohnen.

Obamas Partei hat mit der Entwicklung einer neuen App für den Wahlkampf mal wieder Netzaffinität bewiesen: Auf einer Google-Map wird dem Symphatisanten sein eigener Standpunkt angezeigt – und sämtliche andere Anhänger der Demokraten in der Nachbarschaft, mit Vornamen, abgekürztem Nachnamen, Geschlecht und Alter.

Alles blau: Wahlkampf-App zeigt Wähler der Demokraten an

Alles blau: Wahlkampf-App zeigt Wähler der Demokraten an

Längst ist auch das Politische öffentlich. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kurzfilmfestival in Rio de Janeiro

Zum 21. Mal veranstaltet Rio de Janeiro das internationale Kurzfilmfestival „Curta Cinema“. Zehn Tage präsentieren sich Filmemacher aus Rio, Brasilien und der ganzen Welt.

Ein Raunen geht durch die Masse als Beitrag vier beginnt: Nahaufnahme einer nackten Frau – nur ihre Beine sind sichtbar, während sie sich die Schnürsenkel um die weißen Rollschuhe bindet. Der Saal des historischen Kinos Odeon in Rios Zentrum ist zur Premiere der diesjährigen Kurzfilme aus Rio de Janeiro, dem „Lançamento Carioca“, vollständig besetzt. Die Filmemacher selbst erscheinen zur Vorstellung, um ihre drei bis zwanzigminütgen Filme vorzustellen.

Dabei variieren die Beiträge von der laienhaften Einpersonen-Geschichte „My Birthday-Party“ über einen einsamen Geburtstag während eines Auslandsaufenthaltes bis zum professionellen Crew-Stück wie „Os Sapos“ oder „As Heranças“, die zwischenmenschliche Beziehungen aufarbeiten. Zum Teil wirken die Filme sehr künstlerisch, ohne Dialog und Interaktion, dafür mit langatmigen Sequenzen.

Internationaler Wettbewerb

In der Gruppe internationaler Beiträge finden sich mehrere deutsche Filme. „Ausstieg“ – ein Monolog, gesprochen auf Bilder einer S-Bahnfahrt in Berlins Mitte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Grenzen – Call for Papers

An mexikanischen Grenzen sterben jährlich hunderte Menschen, an den Grenzen in den Köpfen scheitern Ideen. Grenzen schaffen Restriktionen, anderen bieten sie Schutz.

Wer oder was schafft Grenzen, was sind Grenzen – Chancen, Sicherheit oder Einschränkung? Das studentische Wissenschaftsjournal 360° ruft zum Schreiben. Der Call for Papers zum Thema „Grenzen“ ist dabei ganz bewusst offen gelassen. Alle Fachrichtungen dürfen sich präsentieren, Impulse geben und Forschungsergebnisse vorstellen.

Bis zum 20. November 2011 können Texte an einsendungen@journal360.de  geschickt werden.

Mehr Informationen gibt es auf www.journal360.de oder www.facebook.com/journal360.

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Zeugen der Gewalt

Der Drogenkrieg in Mexiko kostet Tausende von Menschenleben. Wer darüber berichtet, wird selbst zur Zielscheibe.

Wenn Lucy Sosa sich durch die Bildergalerie ihres Mobiltelefons klickt, sieht sie keine Kinder, Tiere oder Urlaubsfotos, sondern ermordete Jugendliche, die mit verdrehten Körpern auf einer staubigen Straße liegen. Oder einen Mann in einer Blutlache. Alltag in Ciudad Juárez, der gefährlichsten Stadt Mexikos: „Wir finden jeden Tag drei oder vier Tote“, sagt Sosa abgeklärt, während sie die Fotos betrachtet.

Polizeireporterin Lucy Sosa: Tödlicher Job

Als Polizeireporterin der Lokalzeitung „Diario de Juárez“ hat die 41-Jährige schon viel gesehen. Die vergangene Woche begann mit zwei Männerleichen – gefesselte Hände, Folterspuren, Plastiksäcke über dem Kopf. Den Rest des Beitrags lesen »

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Online-Petition: Abstimmen für Qualitätsjournalismus

Guter Journalismus braucht Ressourcen: Nachwuchsjournalisten protestieren mit einer Online-Petition gegen den Sparkurs der Verleger.

Nachwuchsjournalisten haben auch etwas zu Ihrer eigenen Zukunft zu sagen, die gerade an anderer Stelle entschieden werden soll: Bei den Tarifverhandlungen für Tageszeitungen. Wer in Zukunft als Journalist bei einer Zeitung eingestellt wird, soll nach den Plänen der Verleger bis zu 30 Prozent weniger verdienen als bisher. Schüler von zwölf deutschen Journalistenschulen haben einen offenen Brief an die Zeitungsverleger geschrieben. Hier geht es direkt zur Online-Petition. Interessant auch die Pro- und Contra-Debatte.

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Journalismus in Mexiko: Lucy und der Tod

Zwischen den Fronten des Drogenkriegs: Lucy Sosa arbeitet als Polizeireporterin in Ciudad Juárez.

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Kirsten Heisig: Tod einer Richterin

Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig wollte die Welt verbessern, indem sie kriminelle Jugendliche möglichst schnell verurteilt. Was führte zu ihrem Tod?

Sommer 2010 – Es war schwer zu glauben, dass Kirsten Heisig sich umgebracht haben soll – die Berliner Jugendrichterin, die immer für das „Neuköllner Modell“ gekämpft hatte, auch gegen die eigenen Kollegen – und Einsicht bei kriminellen Jugendlichen durch harte Bestrafung beim ersten Mal erreichen wollte.

Die sich engagierte und versuchte, sich mit den Jugendlichen, betroffenen Eltern, mit Migrantenorganisationen auszutauschen, aufzuklären. Die kurz vor Veröffentlichung ihres Buches „Das Ende der Geduld“ stand – das dann eine öffentliche Debatte über Jugendkriminalität auslöste, die Heisig immer angestrebt hatte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Thematisches

Kulturhauptstädtisches: Fernlokal bei Zwanzig10

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